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Zwölf Geburten an Weihnachten

  • vonConstantin Hoppe
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Lich(con). Mehrfache Bescherungen gab es über Weihnachten in der Licher Asklepios-Klinik und für einige Elternpaare das vermutlich schönste Weihnachtsgeschenk: Ein "Christkind". Gleich in den frühen Morgenstunden des Heiligen Abends erblickten die ersten Kinder das Licht der Welt, darunter Matilda Marta Morgenstern. Die junge Laubacherin ist das erste Kind ihrer Eltern Marco und Julia. Sie wog bei ihrer Geburt 3440 Gramm und war 53 Zentimeter groß. Um 4.02 Uhr war sie die besondere Überraschung am Heiligen Abend.

Bescherung nach Mitternacht

Nur kurze Zeit später, um 4.48 Uhr war "der Storch" dann ein weiteres Mal im Krankenhaus im Einsatz: Zu diesem Zeitpunkt kam Elian Seitz zur Welt - das mittlerweile vierte Kind seiner Eltern Lilia und Stefan Seitz aus Birklar. Und für einen seiner Brüder war der 3390 Gramm schwere und 52 Zentimeter große Junge ein ganz besonderes Geschenk: Denn der vierjährige Joel wurde ebenfalls an Heiligabend geboren. Es freuen sich aber natürlich alle Geschwister über ihr neues Brüderchen.

Den Abschluss an Heiligabend machte um 13.09 Uhr Fritz Cavael - mit 3930 Gramm und 56 Zentimetern das erste Kind seiner Eltern André und Ulrike Cavael aus Langgöns.

Aber das waren längst nicht alle Kinder, denen über die Feiertage in der Asklepiosklinik auf die Welt geholfen wurde. In den frühen Morgenstunden des ersten Weihnachtsfeiertages eilten Tatjana und Michael Arnold aus Pohlheim nach Lich. Am 24. Dezember konnten sie noch gemeinsam mit ihrem zwei Jahre alten Sohn einen wunderschönen Weihnachtsabend inklusive Bescherung feiern, aber um kurz nach 24 Uhr war es so weit, und das zweite Kind kündigte sich an. Um 4.20 Uhr erblickte Noomi Sophie mit 3040 Gramm Geburtsgewicht und 49 Zentimetern Körpergröße das Licht der Welt.

Manchem Vater fehlt Corona-Test

Neben einer weiteren Geburt an Heiligabend und einer am ersten Weihnachtsfeiertag folgten am zweiten Feiertag noch sechs weitere neue Erdenbürger, teilte die Klinik mit. Natürlich arbeiten Krankenschwestern und Hebammen auch über Weihnachten. Viele sind seit Jahren in der Geburtshilfe tätig. In der Regel werden im Licher Krankenhaus mehr als 800 Geburten pro Jahr verzeichnet - in diesem Jahr kamen bis zum Ende der Weihnachtsfeiertage 1148 kleine Erdenbürger auf die Welt.

Aber bei all diesen freudigen Ereignissen schwang in diesem Jahr auch etwas Wehmut mit: Denn leider konnten nicht alle Väter bei der Geburt ihrer Kinder anwesend sein. Der Zutritt wurde nicht gestattet, wenn der notwendige Corona-Test fehlte, etwa weil der Weg dorthin länger dauerte als gedacht.

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