Bei Zebras und Löwen im Etosha-Nationalpark

  • VonPatrick Dehnhardt
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Carsten Möhle ist pro Jahr neun Monate in Namibia unterwegs, veranstaltet Reisen in den Etosha-Nationalpark. Nun referierte er im Kulturrestaurant Savanne. Der Etosha ist ein Teil des Naturschutzkonzepts von Namibia: »Wir haben so viel Erfolg, dass nachts überall Tiere herumlaufen. Wildunfälle sind darum nachts auch nicht versichert,« berichtet der Referent. Der Park wurde bereits 1907 – in der deutschen Kolonialzeit – ausgerufen. »Da gab es gerade einmal zehn Elefanten«, erzählte Möhle. Ein großer Zaun trennt den Park von den Rinderweiden im Süden. Zum einen, um die Ausbreitung von etwaigen Krankheiten zu verhindern. Zum anderen, um die Rinder vor den Löwen zu schützen. Das hat aber auch Auswirkungen: Rund 20 Prozent der Löwenpopulation werden pro Jahr außerhalb des Parks erschossen – sie haben einen Weg durch den Zaun gefunden.

Carsten Möhle ist pro Jahr neun Monate in Namibia unterwegs, veranstaltet Reisen in den Etosha-Nationalpark. Nun referierte er im Kulturrestaurant Savanne. Der Etosha ist ein Teil des Naturschutzkonzepts von Namibia: »Wir haben so viel Erfolg, dass nachts überall Tiere herumlaufen. Wildunfälle sind darum nachts auch nicht versichert,« berichtet der Referent. Der Park wurde bereits 1907 – in der deutschen Kolonialzeit – ausgerufen. »Da gab es gerade einmal zehn Elefanten«, erzählte Möhle. Ein großer Zaun trennt den Park von den Rinderweiden im Süden. Zum einen, um die Ausbreitung von etwaigen Krankheiten zu verhindern. Zum anderen, um die Rinder vor den Löwen zu schützen. Das hat aber auch Auswirkungen: Rund 20 Prozent der Löwenpopulation werden pro Jahr außerhalb des Parks erschossen – sie haben einen Weg durch den Zaun gefunden.

Für eine Reise in den Etosha empfiehlt Möhle, sich selbst ans Steuer zu setzen. »Es ist egal, ob sie 10 000 Zebras selbst oder 12 000 mit einem Guide sehen.« Von den Zeiten, die bei Discountern als Reisemonate angeboten werden, rät er ab. Dies sei meist von Januar bis April – mitten in der Regenzeit. Da bekomme man kaum Tiere zu Gesicht. Auch bei Reisen in den anderen Monaten sollte man beim Veranstalter erfragen, welches Wasserloch anzusteuern sich lohnt. Denn: »Man kann auch eine Stunde am falschen Wasserloch stehen.«

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