Wie wird Jugendarbeit künftig gefördert?

  • Ursula Sommerlad
    vonUrsula Sommerlad
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Lich(us). Die bald 20 Jahre alten Richtlinien zur Förderung der ehrenamtlichen Jugendarbeit sollen überarbeitet werden. Auf Beschluss des als Notparlament tagenden Haupt- und Finanzausschusses soll dafür ein interfraktioneller Arbeitskreis eingerichtet werden.

Der Entscheidung lag ein Antrag der SPD-Fraktion zugrunde. Fraktionsvorsitzende Brigitte Block erläuterte, dass die Jugendarbeit in den Vereinen ständigen Veränderungen unterworfen sei. Vor diesem Hintergrund seien auch die Förderrichtlinien zu überdenken. In den neuen Arbeitskreis sollen alle Fraktionen einen Vertreter entsenden. Außerdem sollen Magistrat, Stadtjugendpfleger und die Vereine in die Beratungen einbezogen werden.

FDP-Sprecherin Andrea Kaup gab zu bedenken, dass sich bei der letzten Überarbeitung der Richtlinien nicht alle Vereine ausreichend berücksichtigt gefühlt hätten.

Solche Konflikte will man diesmal vermeiden. Der Arbeitskreis soll deshalb zunächst ein Konzept erarbeiten, auf welchem Weg die Vereine einbezogen werden können.

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