Mikhail Ustaev präsentiert farbenfrohe Bilder in Acryl und Öl.
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Mikhail Ustaev präsentiert farbenfrohe Bilder in Acryl und Öl.

Wieder Kunst in Arnsburg

  • vonred Redaktion
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Lich(pm). Kunstfreunde kommen vom Wochenende an wieder in Kloster Arnsburg auf ihre Kosten: Nach monatelanger, coronabedingter Pause findet von Samstag an wieder eine Ausstellung im Dormitorium statt. Dort präsentieren acht Künstler, die sich in der Künstlergilde Herborn zusammengefunden haben, ihre Arbeiten. Der Zusammenschluss beteht seit Anfang der 1980er Jahre. Die aktiven Künstler arbeiten ganz unterschiedlich. In Arnsburg wird daher sowohl technisch als auch thematisch ein breites Spektrum an Gemälden, Objekten und Skulpturen zu sehen sein.

Silvia Bauer präsentiert Gemälde in ihrem unverkennbaren individuellen Stil. Ihr Markenzeichen sind naturalistische und Fantasie-Motive mit leicht schrägem Witz und surrealistischen Anklängen, farbintensiv gemalt in Gouache/Tempera und Pastellkreide. Christopher Diehl stellt an- nähernd fotorealistische und rein abstrakte Gemälde nebeneinander. Die Bilder ermöglichen so einen Vergleich im Spannungsfeld zwischen Abbild und Bilderscheinung.

Maria Müller zeigt unter anderem florale Motive mit Strukturen. Sie arbeitet mit verschiedenen Arten von Messern, Pinseln, natürlichen Materialien und Pasten, um Schichten, Dimensionen und Variationen zu erzeugen.

Reinhard Müller stellt Monotypien aus, teils Farbholzdrucke, teils andere Druckexperimente. Ein Bezug zur Geschichte des Ausstellungsortes ist durchaus beabsichtigt.

Sigrid Müller-Stahl zeigt Landschaftsbilder in Acryl sowie Stillleben und Skulpturen aus Schrott und anderen Ab-fällen. Klimawandel und Vermüllung der Landschaft spielen als Hintergrund eine wichtige Rolle. Mikhail Ustaev präsentiert farbenfrohe Bilder in Acryl und Öl, u.a. im Stil des Pointillismus und Kubismus.

Elvira Walther, die Vorsitzende der Künstlergilde Herborn, stellt farbintensive Landschaften und Stadtimpressionen in Acryltechnik aus. Daneben präsentiert sie abstrakte Gemälde unter Verwendung von Kunstharz und Strukturmaterial. Thomas Walther zeigt in wechselnden Techniken und auf unterschiedlichen Malgründen reduzierte Landschaften, soziale Szenen und Ungegenständliches. FOTO: PM

Die Ausstellung ist an den kommenden beiden Wochenenden (11./12. und 18./19. Juli) von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

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