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"Ja, wir wollen helfen": Schüler der Dietrich-Bonhoeffer-Schule werben mit Erfolg für Unterstützung der Deutschen Knochenmarkspenderdatei.

Vorbildlicher Einsatz

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Lich (pm). Eine Spendenaktion der besonderen Art haben 16 Schüler des Jahrgangs 10 der Dietrich-Bonhoeffer-Schule (DBS) in die Tat umgesetzt. "Ja, wir wollen helfen" lautete ihre Antwort, als sie im Religionsunterricht von der Idee hörten, eine Registrierungsaktion im Namen der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) auszuführen. Da in Lich Zusammenhalt großgeschrieben wird, war es ein Leichtes, die von der Bereitschaftspolizei geschaffene Plattform zum 25-jährigen Bestehen (die GAZ berichtete) für diese Aktion zu nutzen.

Gutes tun und möglicherweise ein Leben retten war den Jugendlichen wichtiger, als an einem freien Sonntag bei 30 Grad im Schwimmbad zu liegen. Selbst kommen sie aufgrund ihres zu geringen Alters leider noch nicht infrage, Stammzellen zu spenden. Umso mehr war es der Wille, wenigstens etwas zum Kampf gegen den Blutkrebs so vieler Menschen beizutragen. Alle 15 Minuten erkrankt allein in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs. Dieser Krebs ist heilbar, wenn der "genetische Zwilling" rechtzeitig gefunden werden kann. Derzeit umfasst die Datei in Deutschland rund sechs Millionen potenzielle Spender, was aber immer noch zu wenig ist.

So appellierten die Schüler gemeinsam mit Jessica Koch und Janina Köhler (beide Religionslehrerinnen an der DBS) mit im Unterricht erlerntem Fachwissen an die etwa 3000 Besucher des Tages der offenen Tür bei der Bereitschaftspolizei in Lich. Natürlich kamen nicht alle Besucher als Spender infrage. Menschen, die beispielsweise aufgrund schwerer Vorerkrankungen oder der Altersbegrenzung von 17 bis 55 Jahren nicht an der Aktion als Stammzellenspender teilnehmen konnten, waren dazu angehalten, die DKMS finanziell zu unterstützen.

Da die Auswertung eines Abstrichs 35 Euro kostet, zählt auch hier jeder Cent. So kamen am Sonntag immerhin über 70 neue potenzielle Stammzellenspender sowie mehr als 200 Euro zusammen (weitere Informationen zum Thema unter www.dkms.de).

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