Viel Applaus gibt es für die Gitarristin Gvantsa Betaneli und die Mezzosopranistin Ekaterina Aleksandrova. FOTO: KJG
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Viel Applaus gibt es für die Gitarristin Gvantsa Betaneli und die Mezzosopranistin Ekaterina Aleksandrova. FOTO: KJG

Volkslieder aus zwei Ländern

  • vonKarl-Josef Graf
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Lich(kjg). Einen musikalischen Hochgenuss erlebten die Zuhörer am Freitag im Dorfladen in Eberstadt - dort trat das Duo Akkordance auf. Das Gastspiel war von Sibylla von Westerholt vermittelt worden.

Die Gitarristin Gvantsa Betaneli (Georgien) begleitete die Mezzosopranistin Ekaterina Aleksandrova (Russland) auf einer musikalischen Reise mit deutschen und russischen Volkslieder. Die Musikerinnen boten zunächst "Das Wandern ist des Müllers Lust" und "Sah ein Knab ein Röslein stehen" von Franz Schubert. Mit Mozarts "Komm, schöner Mai und mache" und Volksliedern wie "Die Gedanken sind frei" ging das einstündige Konzert weiteren Höhepunkten entgegen.

Gvaneta Betaneli spielte den spanischen Volkstanz "Malaguena Facil" von Francisco Tarrega. Nach russischen Volksliedern endete das Konzert mit dem bekannten Lied "Kalinka", bei dem die Zuhörer begeistert mitklatschten und eine Zugabe forderte. Es war ein gelungenes Konzert, bei dem die Interpretinnen die Schönheit der deutschen und der russischen Volkslieder sehr gut zur Geltung brachten. Der klare Klang von Aleksandrovas Stimme hob die Details sehr deutlich hervor und machte die Unterschiede zwischen den eher fröhlichen deutschen und den schwermütigen russischen Liedern deutlich.

Beide Künstlerinnen studierten an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main; sie sind Stipendiaten der Stiftung "Live Music Now", die 1977 von Yehudi Menuhin in London gegründet wurde.

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