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Die Spendenübergabe an das Gemeindeschwesterprojekt mit Bürgermeister Julien Neubert (r.) und Landrätin Anita Schneider (l.)

Unterstützung für Gemeindeschwestern

  • Nastasja Akchour-Becker
    VonNastasja Akchour-Becker
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Lich (nab). Sie sind gerade für ältere Menschen vor Ort als Ansprechpartner da und seit fast zehn Jahren nicht mehr wegzudenken: Gemeindeschwestern. Auch in vier Licher Stadtteilen übernehmen sie einfache ärztliche Aufgaben wie Blutdruckmessen und überwachen in Kooperation mit den Hausärzten den Gesundheitszustand der Patienten.

Bewährung gerade in Corona-Zeiten

Nun kann sich das Projekt der Gemeindeschwestern, das in Muschenheim, Birklar, Eberstadt und Langsdorf umgesetzt wird, über eine Spende von 2000 Euro freuen. Die Summe hat Landrätin Anita Schneider bei einem Sponsor eingeworben und im Eberstädter Dorfladen überreicht.

Bisher übernehmen die Krankenkassen keine Kosten. Der Förderverein finanziert seine Arbeit ausschließlich aus Spenden und anderen Mitteln. Die Stadt Lich steuert so beispielsweise jährlich 15 000 Euro hinzu, den gleichen Betrag spendet auch Jochen Sauerborn. Er hatte das Projekt 2012 mit ins Leben gerufen. Bürgermeister Julien Neubert sagte, dass das Projekt gerade in Corona-Zeiten seine Bedeutung bewiesen habe.

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