Der Sturm, der Hochsitz und das Trampolin

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  • Patrick Dehnhardt
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In den letzten Tagen hatte der Deutsche Wetterdienst zahlreiche Stürme angekündigt. Immer wieder leuchteten die Warnkarten orange, rot und lila, als würde der Weltuntergang bevorstehen. Letztlich hatte ein Großteil der Stürme eine Durchschlagskraft wie die Stürmer von Inter Mailand – da drohte nur wenig Gefahr. Lediglich "Eberhard" hätte es auf einen Platz auf der Ersatzbank der Frankfurter Eintracht geschafft.

In den letzten Tagen hatte der Deutsche Wetterdienst zahlreiche Stürme angekündigt. Immer wieder leuchteten die Warnkarten orange, rot und lila, als würde der Weltuntergang bevorstehen. Letztlich hatte ein Großteil der Stürme eine Durchschlagskraft wie die Stürmer von Inter Mailand – da drohte nur wenig Gefahr. Lediglich "Eberhard" hätte es auf einen Platz auf der Ersatzbank der Frankfurter Eintracht geschafft.

Dieser hat tatsächlich einige Bäume umgeweht und ein paar Dächer schwer beschädigt – wie wir bereits berichteten. In den vergangenen Tagen trafen bei uns noch zwei Bilder von Sturmschäden ein, die doch recht kurios sind. So hat Gerhard Schäfer das Bild von einem Hochsitz eingesandt, der unter einem dicken Baum begraben wurde. Gut, dass da gerade kein Jäger auf Beute wartete. "Der Ansitz ist besetzt – aber nicht vom Jäger", schreibt Schäfer. So hatte zumindest für das Wild der Sturm was Gutes...

Ein anderes Foto schickte uns Franz Ewert ein. Nach dem Sturm fand er plötzlich ein neues Sportgerät im Garten vor: ein Trampolin. Der Sturm hatte es über den Zaun geweht. Luftsprünge konnte man darauf allerdings nicht machen – denn der Wind hatte es verkehrt herum abgeladen. Der Besitzer holte es später zudem auch wieder ab.

In den kommenden Tagen soll es weiter stürmisch bleiben. Hier sollte man sich generell auch auf den gesunden Menschenverstand verlassen: Egal ob die App und der DWD warnen oder nicht – wenn es stark windig ist, droht im Wald stets die Gefahr, von einem Ast erschlagen zu werden. Und spätestens wenn ein Sturmtief names "Luka" oder "Jovic" aufzieht, sollte man es ernst nehmen – das weiß nun auch Inter Mailand. (pad/Fotos: pm/sel)

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