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Das stille Örtchen beim Neujahrskonzert des Musikzugs Muschenheim

  • Patrick Dehnhardt
    vonPatrick Dehnhardt
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In Muschenheim improvisierte man nun eine besondere Toilettenanlage.

Die Sport- und Kulturhalle Muschenheim wurde vor wenigen Jahren saniert. Dabei wurden viele Mängel behoben und die Halle sieht seitdem auch deutlich schöner aus. Nur ein Problem ist nicht nur geblieben, sondern hat sich seit der Sanierung sogar noch verschärft: die Kapazität der Toiletten. Obwohl diese jetzt an zwei Standorte verteilt sind, hat sich gerade bei den Damen die Anzahl der Kabinen bauartbedingt reduziert.

Der Musikzug Muschenheim versucht dieses Problem seit dem Einzug in die neue Halle mit neuen Toilettenregeln zu lösen: Der eine Teil der Besucher in der Halle orientiert sich nach der Toilettenanlage "Birklar", der andere nach der "Eberstadt" - benannt nach den Himmelsrichtungen, in welche die stillen Örtchen jeweils liegen. So jedenfalls die Idee. Eine exakte Kontrolle findet selbstverständlich nicht statt. Trotzdem bilden sich stets lange Schlangen.

Mit einer neuen Idee versucht man nun, eine Notlösung zu schaffen: Direkt neben dem - passenderweise - Notausgang aus der Halle hat man ein Fußballtor zur improvisierten Nottoilette umfunktioniert. Zwei Bettpfannen aus Omas Keller, dazu Klobürsten und Toilettenpapier lagen für alle bereit, denen die Schlange vor den eigentlichen Toiletten zu lang und die Blase zu schmerzend wurde. Ausgeschildert war diese als "Refugium Null-Null". Ob diese Anlage nun wirklich genutzt wurde - darüber hüllen wir selbstverständlich den Deckmantel des Schweigens und verbreiten keine Gerüch(t)e. pad/FOTO: PAD

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