Auf den Spuren der Bieber und im Lebensraum Wald

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Lich (pm). Zum Naturtag des Gesamt-VHC lud dieser Tage der Zweigverein Lich im Vogelsberger Höhen-Club ein. Treff an einem regenreichen Tag war für 30 VHC Wanderer die Grillhütte in Nieder-Bessingen. Unter dem Motto "Durch verschiedene Landschaftsformen der Wetterau" wurden zwei je acht Kilometer lange Wanderstrecken angeboten.

Manfred Knabe führte die Tour "Auf den Spuren der Biber". Es ging vorbei am alternativen Sonnenhof (dort sah man frei laufende Hühner, bewacht von Ziegen), weiter zum alten Bahndamm (hier fuhr früher die Bahn Lich-Grünberg) Richtung Ober-Bessingen. Am Rastplatz am neuen Lutherweg (Wetterweg) wurde erklärt, dass in Urzeiten die Wetter in das Wiesecktal und in die Lahn mündete. An der Wetter wurden Nagespuren der Biber gefunden. An der Mühle "Mühlsachsen" erkannte man die Nutzung der Wasserkraft (Mühlräder) zur Stromerzeugung. Von dort führte die Route zum Abschluss zur Grillhütte.

Alternativ führte Anne Knabe bei der Tour "Wald als Lebensraum" durch Regenschauer auf VHC-Wegen durch den Gemeindewald und den Licher Stadtwald zum Bürgersee. Auf dem Wetterauenweg gelangte man zu den Licher Wirtswiesen, einem Naturschutzgebiet mit besonderer Bedeutung. Die Feuchtwiesen sind Heimat von fast 100 verschiedenen Vogelarten, Amphibien und seltenen Wiesenpflanzen. Schließlich erreichte die Gruppe die Peinmühle, dann ging es weiter am Waldrand entlang. Die Wanderung endete bei der Grillhütte. Dort traf man auf die Teilnehmer der ersten Gruppe. Bei Kaffee und Kuchen und vielen Gesprächen fand der Abschluss des Naturtages statt.

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