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Stefan Koch, JJ Fischer, Joe Bonica und Andreas Jamin (v. l.) sorgen mit Jazz-Perlen aus uralten Zeiten für Spaß auf und vor der Bühne.

Der Sound von New Orleans

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Lich (nab). The Big Easy - die große Unbeschwertheit - steht für die Stadt New Orleans und ein besonderes Lebensgefühl. Ein bisschen davon bekamen kürzlich die Besucher der Kinokneipe "Statt Gießen" zu schmecken. Dort unternahm die Gießener Band The Small Easy eine interessante Reise in fünf Jahrzehnte Musikgeschichte. Bei Boogie-Woogie, Dixieland und dem Blues des Mississippi-Deltas bekamen Zuhörer eine Ahnung, wie es sich zwischen 1900 und 1950 in der Südstaaten-Metropole angehört haben muss.

In der Formation The Small Easy finden sich bewanderte Musiker wieder, die sich auf dem Gebiet des Jazz profiliert haben: Andreas Jamin (Sousafon), J. J. Fischer (Tenor-Banjo, Gesang), Stefan Koch (Klarinette, Saxofon) und Joe Bonica (Drums) zeigten mit Liedern von Sidney Bechet, Louis Armstrong, Duke Ellington, Jelly Roll Morton, Clarence Williams, King Oliver und vielen anderen, wie viele Einflüsse den Klang der Stadt New Orleans ausmachten: Das Zusammenspiel von karibischen, französischen, afrikanischen und indianischen Stilen zauberte eine besondere Atmosphäre. Wer genau hinhörte, meinte sogar das leise Knistern der Schellackplatten zu hören.

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