Im "Schnelldurchgang" durch die Geschichte Afghanistans

Zweieinhalb Jahrtausende Geschichte und Kultur Afghanistans im Schnelldurchgang erlebten dieser Tage die Besucher in der Stadtbücherei auf Einladung des Forums für Völkerverständigung. 1. Vorsitzender Jutta Dörrenhaus und 2. Vorsitzende Simone Ruhotina lasen und trugen vor. Das Foyer war bis in den letzten Winkel mit internationalem Publikum gefüllt, und im Verlauf der Veranstaltung mussten immer wieder weitere Stühle herbeigeholt werden. Afghanische Musiker untermalten die Veranstaltung mit melancholisch klingenden Stücken, die von Sehnsucht und Trennung, von ihrer Heimat, den Menschen und deren Geschichte erzählten.

Zweieinhalb Jahrtausende Geschichte und Kultur Afghanistans im Schnelldurchgang erlebten dieser Tage die Besucher in der Stadtbücherei auf Einladung des Forums für Völkerverständigung. 1. Vorsitzender Jutta Dörrenhaus und 2. Vorsitzende Simone Ruhotina lasen und trugen vor. Das Foyer war bis in den letzten Winkel mit internationalem Publikum gefüllt, und im Verlauf der Veranstaltung mussten immer wieder weitere Stühle herbeigeholt werden. Afghanische Musiker untermalten die Veranstaltung mit melancholisch klingenden Stücken, die von Sehnsucht und Trennung, von ihrer Heimat, den Menschen und deren Geschichte erzählten.

Afghanistan ist ein buntes Völker- und Religionsgemisch. Das Land ist zweimal so groß wie die Bundesrepublik. Seine Geschichte ist geprägt von Kriegen und Machtkämpfen. Kaum ein Jahrzehnt, in dem das Land nicht von anderen Völkern überfallen wurde oder dass im Land selbst geputscht wurde, weil seine Führer um die Macht kämpften. Versöhnlicher stimmten da schon die Verse des Mystikers Rumi, dem Gründer des Ordens der Tanzenden Derwische, oder des Dichters Hafis (Hafez), der Goethe zu seinem west-östlichen Divan inspiriert haben soll. (Foto: kjg)

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