+
Das Team im schön dekorierten Laden.

Schäden vermeiden

  • schließen

Köln (dpa/tmn). Heizöltanks müssen nicht nur vor Inbetriebnahme geprüft werden. In bestimmten Fällen ist es auch Pflicht, die Tankanlagen in vorgeschriebenen zeitlichen Abständen immer wieder zu begutachten. Darauf weist die Prüforganisation TÜV Rheinland hin, die diese Prüfung neben anderen Sachverständigenorganisationen durchführt.

Grundlage ist die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit Wasser gefährdenden Stoffen (AwSV) - denn bereits ein Liter ausgetretenes Heizöl kann eine Million Liter Wasser verschmutzen. Laut AwSV müssen zum Beispiel Kellertanks mit einem Rauminhalt von mehr als 1000 Litern alle fünf Jahre geprüft werden, wenn sie in Schutz- oder Überschwemmungsgebieten stehen. Gleiches gilt für jede Form von Tank mit einem Fassungsvermögen ab 10 000 Liter. Erdtanks in Schutz- oder Überschwemmungsgebieten müssen sogar alle zweieinhalb Jahre in Augenschein genommen werden. Erdtanks außerhalb von Trinkwassergebieten sind alle fünf Jahre erneut zu prüfen.

Wer außerhalb von Schutzgebieten wohnt, hat meistens weniger Pflichten. Die Grundlage AwSV sieht dort für oberirdische Öltanks mit bis zu 10 000 Litern Rauminhalt nur eine erstmalige Prüfung vor. Allerdings empfiehlt der TÜV auch hier eine regelmäßige Kontrolle. Denn in allen Tanks sammelt sich Ölschlamm - eine Mischung aus Schmutzpartikeln und Heizöl, die Anlagenteile verstopfen und Schäden verursachen kann.

In Deutschland sind rund fünf Millionen Heizöltanks in Benutzung. In gewöhnlichen Einfamilienhäusern haben sie meist ein Verfassungsvermögen von 2500 bis 4000 Litern. Anlagen, die regelmäßig geprüft werden müssen, erhalten eine Prüfplakette. Fehlt diese, kann der Heizöllieferant die Befüllung verweigern.

Lich (pad). Die Tage werden kürzer und kühler. Noch setzt das Herbstlaub an den Bäumen bunte Akzente, doch schon bald beginnt der graue November. Dass man sich auch für diesen Monat und die Herbstzeit bunte Farben und helle Lichter in Garten, Balkon und Wohnung holen kann, bewies nun Blumen Volz in Lich beim "Lichterglanzabend". Goldlichter standen im Mittelpunkt.

Bereits am Eingang erleuchteten helle Kerzen die beginnende Nacht. Ein besonderer Hingucker waren kleine goldene Metallschalen: Ein Teelicht reicht aus, damit sie aussahen, als würden sie einen geheimnisvollen, funkelnden Goldschatz beherbergen. "Das ist ein Abend, um in die dunkle Jahreszeit zu starten und vorweihnachtliche Gefühle zu wecken", erklärte Christina Reber-Volz die Idee hinter dem Lichterglanzabend.

Für Lichterglanz im eigenen Heim können neben Leuchtsternen auch die Kerzen von Yankee Candle sorgen, die es in einem breiten Spektrum an Duftrichtungen gibt. Auch Duftsachets und weitere Weihnachtsaccessoires konnten die Besucher in der Ausstellung entdecken. Dips von Gourmet Berner warteten ebenso wie Prosecco mit Granatapfellikör darauf, probiert zu werden.

Im Balkonkasten, aber auch im Pflanzbeet vorm Haus kann man derzeit mit Heide und Chrysanthemen für bunte herbstliche Stimmung sorgen. Zudem ist derzeit ideale Pflanzzeit für Stauden, Hecken und Bäume, erläuterte Christina Reber-Volz: "Jetzt können sie anwurzeln, bis der Frost kommt und so bis zum Frühjahr 2020 gut anwachsen." Dazu passend war der neue große Außenbereich mit Stauden und Gehölzen farbenfroh illuminiert, wirkte im bunten Lichterschein wie ein verwunschener Märchenwald.

Märchenhaft wird es auch vom 22. bis 24. November bei Blumen Volz: Dann öffnet die Adventsausstellung "Goldlichter". Dabei gibt es dann weihnachtliche Floristik mit einem Hauch von Vintage, Glanz und Glitzer.

Homberg (pm). Seit wenigen Tagen präsentiert sich Neusehland, Spezialist für Augenoptik und Hörakustik, in der Frankfurter Straße 21 in Homberg/Ohm. Nach dem Umbau ist in den Räumen von Optik Prediger eine "Atmosphäre zum Wohlfühlen" entstanden. Auf die Kunden warten jetzt viele Angebote rund um Brillen, Kontaktlinsen und Hörgeräte und neueste Technik. Und die vertraut gute Beratung gibt es weiterhin, denn Augenoptikmeister Heinrich Prediger und sein sechsköpfiges Team sind nun auch bei Neusehland tätig.

Der Grundstein für das Familienunternehmen Neusehland wurde 1957 in Gießen gelegt. In zweiter Generation geführt werden in 35 Geschäften in ganz Hessen 400 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 75 Auszubildende. Damit ist Neusehland, so Augenoptikmeister Prediger, heute eines der führenden Augenoptik- und Hörakustikunternehmen in der Region.

Bei Neusehland findet man "aufregend schöne Brillenmode": von den jungen Trendmarken bis zu den großen Modelabels. Kompetente Beratung und Anpassung gehören dazu. Bei der Brillenanpassung arbeitet Neusehland mit Hightech. Die Augen werden mit einer neuartigen Methode vermessen. Das ermöglicht ein "dreidimensionales Live-Sehen". Zudem werden alle Brillen im eigenen Haus gefertigt. Auch das Neusehland Kontaktlinsenstudio und das Hörakustikstudio überzeugen mit moderner Technik.

Zur Eröffnung gibt es ein Gewinnspiel und Angebote rund um Brillen, Kontaktlinsen und Hörgeräte, noch bis zum 11. Januar.

Lich (pm). 1965 wohnten die Kinder des "Kinderheims Arnsburg" nach dem Auszug aus dem Kloster Arnsburg seit vier Jahren in den Neubauten der Stiftung in der Höhlerstraße in Lich. Im gleichen Jahr wurde von Walter Lück die Firma Lück in Langsdorf gegründet. Daraus wurde im Laufe der Jahrzehnte die zur Spie Gruppe gehörende Spie Lück GmbH und aus dem "Kinderheim Arnsburg" die "Evangelische Stiftung Arnsburg", kurz ESTA. Spie Lück suchte nun kürzlich nach einer Institution im heimischen Bereich, der sie eine Spende zukommen lassen wollte und kam so auf die Stiftung Arnsburg - mit der sich gewissermaßen eine gemeinsame Geschichte verbindet. Den Scheck über 1500 Euro überreichte Geschäftsführer Thomas Reuschling an ESTA-Vorstand Fabian Scharping.

Heuchelheim (pm). Jochen Habermalz, Inhaber der Biebertal-Apotheke in Heuchelheim, der einst selbst in einen Heuchelheimer Kindergarten ging, hat nach dem Brand der Kita Rappelkiste eine Aktion unter seinen Kunden gestartet. Das Geld, das seine Kunden spendeten - indem sie beispielsweise den Rechnungsbetrag aufrundeten - verdoppelte er. So kamen 600 Euro zusammen, die Habermalz im Beisein des Ersten Beigeordneten Manfred Ehlers sowie der Gesamtleiterin der Heuchelheimer Kindergärten, Michaele Bellof, an die Leiterin der Rappelkiste, Petra Kegler, überreichte. (Foto: pm)

Moderne Geschäftskorrespondenz- Empfängerorientierte und ansprechend gestaltete Korrespondenz ist ein wichtiger Bestandteil im Außenauftritt erfolgreicher Unternehmen. Briefe und E-Mails entsprechend zu formulieren, ist Ziel des IHK-Tagesseminars Moderne Geschäftskorrespondenz am Dienstag, 29. Oktober, in Gießen. Angesprochen sind alle, die häufig schriftlich kommunizieren. Ansprechpartnerin ist Dagmar Löthe von der IHK Gießen-Friedberg, Tel. 06 41/79 54-31 10, E-Mail loethe@giessen-friedberg.ihk.de.

Berlin (dpa/tmn). Privat oder gesetzlich krankenversichert? Wer sich für eine private Versicherung entscheidet, sollte planen, wie er die Beiträge im Rentenalter stemmt. Dies betrifft vor allem Angestellte und Selbstständige, heißt es in der Zeitschrift "Finanztest" (11/2019). Denn Beamte bekommen in der Regel ab der Pensionierung eine höhere Beihilfe durch ihren Dienstherrn. Zudem müssen sie nur einen Teil ihrer Heilkosten versichern.

Angestellte und Selbstständige sollten sich den Experten zufolge aber besonders vorbereiten. Sie rechnen aufgrund der bisherigen Entwicklung damit, dass der private Beitrag im Rentenalter mindestens dreimal so hoch sein wird wie bei Vertragsschluss mit Mitte 30.

Der Rat der Stiftung Warentest: "Zwei Drittel davon sollte man dann aus dem Ersparten finanzieren können." Mit der Drittel-Faustregel berücksichtigen sie den Mehrbedarf - denn auch gesetzlich Versicherte müssen Beiträge zahlen.

Ein Beispiel: Ein Modellkunde der "Finanztest" versichert sich mit 35 Jahren privat, geht mit 67 Jahren in Rente und wird 89 Jahre alt. Wenn er nach der Faustregel damit rechnen muss, dass seine Versicherungsbeiträge als Rentner 1611 Euro betragen, sollte er also im Alter monatlich 1074 Euro für die Versicherung zahlen können, zwei Drittel dieses Betrags.

Angestellte bekommen dagegen als Rentner einen Beitragszuschuss vom Rentenversicherungsträger. Sie müssen daher etwas weniger ansparen. "Finanztest" nimmt an, dass der Zuschuss in 32 Jahren bei 300 Euro liegen könnte. War der Modellkunde angestellt, hat er also nur einen monatlichen Bedarf von 774 Euro.

Die Altersvorsorge sollte gut durchdacht werden: Eine freiwillige Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist schwierig, ab dem 55. Geburtstag so gut wie ausgeschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare