Ruth Rohdich legt Vorsitz nieder

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Lich (pm). Ruth Rohdich nimmt ihr Mandat in der Stadtverordnetenversammlung nicht wahr und hat außerdem den Co-Vorsitz im SPD-Ortsverein niedergelegt. Grund dafür sind »innerparteiliche Differenzen in der Analyse des Wahlausgangs«, erklärte der nun alleinige Ortsvereinsvorsitzende Prof. Knut Stieger. Er wurde zudem zum Fraktionschef gewählt.

Knut Stieger neuer Fraktionschef

Deutlich kleiner als in der letzten Legislaturperiode hat sich die neue Fraktion der SPD Lich konstituiert. Fünf Mitglieder umfasst das Gremium, das neben Stieger aus Gregor Daubert, Carmen Körber, Sebastian Endres und Johannes Bork besteht. Gisela Maier ist Kandidatin der Sozialdemokraten für den Magistrat. Stellvertreter von Stieger sind Daubert und Bork.

Nach einigen durchaus kontroversen Diskussionen hatte Rohdich als Konsequenz angekündigt, nicht nur ihr Mandat nicht anzunehmen, sondern auch den Vorsitz des Ortsvereins unmittelbar niederlegen zu wollen - zwei Schritte, die im Ortsverein mit Bedauern aufgenommen wurden, berichtete Stieger. »Das schlechte Wahlergebnis hat mehrere Gründe, von denen die Diskussionen über die Langsdorfer Höhe sicherlich mit der wichtigste war. Allerdings sollten wir jetzt sehen, dass wir uns auf die Zukunft konzentrieren und wieder gemeinsam zum Wohle von Stadt und Ortsverein an unseren Zielen weiterarbeiten«, kommentiert der jetzt alleinige Vorsitzende des Ortsvereins die aktuellen Entwicklungen. »Keine Frage ist der Wahlausgang für die SPD in Lich eine Enttäuschung, mit der wir alle hadern. Allerdings wollen wir in der jetzigen Situation nach vorne schauen und gemeinsam mit den anderen Fraktionen eine Ebene der Arbeitsfähigkeit finden, die es uns allen erlaubt, zum Wohl der Stadt Lich im Parlament arbeiten zu können.«

Zu den wichtigsten Themen zählen für die SPD der soziale Wohnungsbau und der Kampf gegen den Klimawandel.

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