Maria Miladinovic betitelt ihre Arbeit mit "Jenseits des Horizonts" (Mischtechnik auf Leinwand). FOTO: PM
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Maria Miladinovic betitelt ihre Arbeit mit "Jenseits des Horizonts" (Mischtechnik auf Leinwand). FOTO: PM

Russisch - weiblich - vielfältig

  • vonred Redaktion
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Lich(pm). Tiffany-Glas, Seidenmalerei und Mischtechnik auf Leinwand: Drei regionale Künstlerinnen mit russischen und kasachischen Wurzeln zeigen derzeit im Dormitorium von Kloster Arnsburg die Vielfalt ihrer höchst unterschiedlichen Arbeiten.

Maria Miladinovic wurde 1974 in Leningrad, dem heutigen St. Petersburg, geboren. 1994 kam sie nach Deutschland, um an der JLU Gießen Kunstpädagogik zu studieren. Sie malt hauptsächlich abstrakt, arbeitet mit Mischtechniken auf Leinwand. Kunstinteressierte Mittelhessen kennen sie auch als Dozentin in Malkursen der VHS Gießen.

Die kasachische Künstlerin Asel Franz (Jg. 1980) folgte nach dem Kunststudium in Kasachstans Metropole Almaty ihrem Ehemann, einem Russlanddeutschen, nach Mittelhessen. Ihr Spezialgebiet ist die Malerei auf Seide und anderen Textilien sowie verschiedene Gobelin-Techniken.

Ihre Schwägerin Julia Franz (Jg. 1968) hat in ihrer Heimat ein Architekturstudium abgeschlossen und lebt seit 2003 in Deutschland. Sie beschäftigt sich mit unterschiedlichen Facetten der Tiffany-Glaskunst.

Die zwei- und dreidimensionalen Objekte der Künstlerinnen sind bis Sonntag in Arnsburg unter dem Titel "3-1-3 - drei Künstlerinnen, ein Land, drei Stilrichtungen" zu sehen (Do./Fr. 14-18, Sa./So. 10-18 Uhr). Am Samstag, 19. September, stehen die Künstlerinnen ab 15 Uhr im Rahmen einer Finissage für ein Gespräch bereit. Die Veranstaltung wird von Mitgliedern des Orchesters des Gießener Stadttheaters musikalisch begleitet und von Ludmila Zimmer anmoderiert.

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