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Die Rohbauarbeiten für die neue Kindertagesstäte an der Aklepios-Klinik sind abgeschlossen. Bis zum Wochenende soll auch die Dachfläche fertiggestellt sein.

Richtfest für die neue Kita

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Lich (kjg). Zügig voran geht es mit dem Bau des Kindergartens an der Asklepios-Klinik. Man befinde sich im Zeitplan und rechne mit der Eröffnung im April 2020; die Kosten seien im geplanten Rahmen geblieben, erläuterte Michael Pieck, der Technische Leiter der Klinik. Am Mittwochnachmittag fand das Richtfest statt: Die Rohbauarbeiten sind abgeschlossen und die Installationsarbeiten im Innenbereich laufen auf Hochtouren. Die Arbeiten an der Dachfläche sollen ebenfalls bis zum Wochenende fertiggestellt sein.

Zum Richtfest waren Mitarbeiter der Klinik, zukünftige Kindergartenmitarbeiter und Vertreter aus Politik und Wirtschaft gekommen, an deren Spitze Erste Stadträtin Barbara Kröger sowie Stadtverordnetenvorsteher Hans Ludwig Ensle und Klinikgeschäftsführer Uwe List.

List dankte der Stadt Lich für die gute Partnerschaft und die Unterstützung am Projekt. Dank gelte auch Michael Pieck, der die Fäden in der Hand und das Projekt gut gesteuert habe. Wenn man überlege, dass vor zweieinhalb Monaten die Bodenplatte er-stellt worden sei und man jetzt das Richtfest feiere, dann sei das ein gutes Bau-Tempo, sagte Pieck. In Vertretung von Bürgermeister Bernd Klein beglückwünschte 1. Stadträtin Kröger die Klinik und die Kindergartenleitung zum Richtfest. Zur Kita-Eröffnung im April werde sie gerne wiederkommen.

Gesamtkosten: 3 Millionen Euro

Nach dem Spruch und dem Segenswunsch von Zimmermeister Peter Buss führte Pieck die Gäste durch den Rohbau. In dem Flachdachgebäude werden zukünftig ein viergruppiger Kindergarten mit 74 Kindern, das Familienzentrum, der Waldkindergarten und die Hebammen mit ihrem Angebot Platz finden. Die Gesamtkosten betragen etwa 3 Millionen Euro. Der Kindergarten befindet sich im Erdgeschoss mit Eingangsbereich, Sozialräumen, Differenzierungs- und Gruppenräumen, Schlaf- und Bewegungsräumen sowie Speisesaal und Küche. Im Untergeschoss des am Hang liegenden Gebäudes befinden sich das Familienzentrum mit Eingang vom Kelterweg, die Räume des Waldkindergartens und die Beratungs- und Kursräume der Hebammen. Für ihn sei das eine neue Erfahrung gewesen, berichtete Pieck: Er habe bisher nur Kliniken und OP-Räume gebaut. Beim Bau von Kindergärten sei vieles anders. Das fange an mit dem Einbau der Steckdosen (höher, nicht erreichbar für die Kinder) und gehe weiter mit Klemmschutz an den Türen. Es habe ihm Spaß gemacht.

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