Markus Reich (l.) und Toni Friedrich auf der "Traumstern"-Bühne.
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Markus Reich (l.) und Toni Friedrich auf der "Traumstern"-Bühne.

Rhythmus satt

  • vonConstantin Hoppe
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Lich (con). Rhythmus im Blut und die Lust zum Jammen - das zeichnet alle Akteure bei der Nacht der Trommeln im Kino Traumstern aus. Vor zwölf Jahren nahm die ungewöhnliche musikalische Nacht erstmals Gestalt an, mittlerweile kann man demnach stolz auf ein Dutzend Veranstaltungen zurückblicken. Ein geradezu magische Zahl, die auch gebührend gefeiert werden wollte. Dass es gerade sechs Bands und Projekte waren, die sich am Mittwoch präsentierten, war sicherlich kein Zufall: Herbert Elischer, Markus Reich und Sandra Elischer haben das Programm der Trommelnacht mit Bedacht zusammengestellt.

Als erstes hatte die "Froschhund Band" ihren großen Auftritt: Was sich als "harmlose Trommel-AG" der Burgschule in Großen-Linden tarnt, hat es faustdick hinter den Ohren und entpuppte sich als tierisch vergnügliches Trommelfeuer auf der Bühne. Bloco Baiano wollte dagegen dem Publikum mit Afoxé und Samba-Reggae-Rhythmen so richtig einheizen.

Beben im Kinosaal

Eigens für die Trommelnacht hatte sich auch ein Percussionprojekt aus 20 rhythmusbegeisterten Menschen zusammengefunden, die mit gemeinsamen Arrangements basierend auf brasilianischen und westafrikanischen Grooves das Kino zum Beben brachten.

Maluluka und Djembejolie standen schon öfters zur "Nacht der Trommeln" auf der Bühne - extra für diesen Abend mit neuem Programm und Djembe-Rhythmus und Songs aus Westafrika.

Der zweite Teil des Programms ging dann etwas ruhiger zu: Mit Toni & Markus zeigten die beiden Percussionisten Toni Friedrich und Markus Reich einen Einblick in ihre gemeinsamen Jamsessions. Erst seit Kurzem proben die beiden Musiker zusammen und entwickeln ein gemeinsames Projekt, bei dem Handpans, Berimbau und Multipercussion im Vordergrund stehen. "Wir spielen Schlager - was auch sonst mit unseren Schlaginstrumenten", meinte Markus Reich augenzwinkernd von der Bühne herab. Und auch das Duo "Mallet meets Hand" - oder auch Klaus Schenk und Sandra Elischer - wussten mit einem abwechslungsreichen und genussvollem Zusammenspiel zu überzeugen.

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