»Das grüne Gold«

Regisseur Joakim Demmer kommt ins Kino Traumstern

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Obwohl Äthiopien als eines der ärmsten Länder gilt, trägt es selbst zu steigender Armut seiner Bevölkerung bei. Es verkauft fruchtbare Ackerflächen an ausländische Investoren. Der Dokumentarfilm »Das grüne Gold«, der im Kino Traumstern ab dem heutigen Donnerstag zu sehen ist, hat das Thema »Land-Grabbing« und dessen Auswirkungen recherchiert. Bei der Matinee-Vorstellung am Sonntag, 8. Oktober, um 12 Uhr ist Regisseur Joakim Demmer persönlich anwesend und stellt sich den Fragen des Publikums.

Obwohl Äthiopien als eines der ärmsten Länder gilt, trägt es selbst zu steigender Armut seiner Bevölkerung bei. Es verkauft fruchtbare Ackerflächen an ausländische Investoren. Der Dokumentarfilm »Das grüne Gold«, der im Kino Traumstern ab dem heutigen Donnerstag zu sehen ist, hat das Thema »Land-Grabbing« und dessen Auswirkungen recherchiert. Bei der Matinee-Vorstellung am Sonntag, 8. Oktober, um 12 Uhr ist Regisseur Joakim Demmer persönlich anwesend und stellt sich den Fragen des Publikums.

Zum Film: Ackerland – das neue grüne Gold. Weltweit wächst die kommerzielle Nachfrage nach Anbauflächen für den globalen Markt, eine der lukrativsten neuen Spielflächen ist Äthiopien. In der Hoffnung auf große Exporteinnahmen verpachtet die äthiopische Regierung Millionen Hektar Land an ausländische Investoren.

Der Traum von Wohlstand hat jedoch seine dunklen Seiten: es folgen Zwangsumsiedlungen riesigen Ausmaßes, über eine Million Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrundlage, die Böden werden überfordert – die Antwort ist eine Spirale der Gewalt im Angesicht einer paradoxen Umweltzerstörung. Denn zu dieser Entwicklung tragen auch Milliarden Dollar Entwicklungshilfe von Institutionen wie der EU und Weltbank bei. Und wer sich in den Weg stellt, erfährt die harte Hand der Regierung. Dies muss auch der junge äthiopische Umweltjournalist Argaw lernen, der seine Stimme erhebt – und sich damit selbst in Gefahr bringt.

Der Film läuft im Kino Traumstern bis Dienstag, 10. Oktober, täglich um 19 Uhr sowie am Sonntag, 8. Oktober, um 12 Uhr.

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