Sinnlich, humorvoll, melancholisch

"Rabenzeichner" Bodo Klös im Hessenfernsehen

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Er hat einen Blick für das Schöne im Alltäglichen: Bodo W. Klös, Künstler aus Nieder-Bessingen. Bekannt geworden ist der Oberhesse mit seinen Raben-Bildern, die aus schwarzen Klecksen entstehen, die er scheinbar mühelos aufs Papier bringt. Am Donnerstag, 31. Januar, wird Klös im Kulturmagazin "Hauptsache Kultur" ab 22.45 Uhr im HR-Fernsehen porträtiert.

Er hat einen Blick für das Schöne im Alltäglichen: Bodo W. Klös, Künstler aus Nieder-Bessingen. Bekannt geworden ist der Oberhesse mit seinen Raben-Bildern, die aus schwarzen Klecksen entstehen, die er scheinbar mühelos aufs Papier bringt. Am Donnerstag, 31. Januar, wird Klös im Kulturmagazin "Hauptsache Kultur" ab 22.45 Uhr im HR-Fernsehen porträtiert.

Seine Rabenzeichnungen versieht Klös mit pointierten und humorvollen Kommentaren. Seit Jahrzehnten zeichnet er Raben, die für das Schlechte hinhalten müssen, für Unglück und Tod. Klös setzt ihnen ein anderes Denkmal, zeichnet sie witzig und schlau, als Symbol menschlicher Begierden und Unzulänglichkeiten.

Doch nicht nur Raben sind seine Motive. Es sind die Dinge, die ihm im Alltag begegnen, über die er nachdenkt, die er in seinen Bildern verarbeitet. Ob eine Tasse Kaffee oder Alexander von Humboldt, beide Motive bringt Klös zu Papier. Dabei ist er nicht nur ein Zeichner. Seine besondere Leidenschaft gilt der Radierung. Tagelang an einer Radierplatte zu arbeiten und nicht zu wissen, was beim Druck dabei heraus kommt, das macht ihm am meisten Freude.

Auf diese Weise ist seine Kalenderreihe entstanden. Auf einem "Jahresblatt" vereint er zwölf unterschiedliche Motive auf reinweißem Büttenpapier. Teilweise wurden dafür die Radierplatten mit über 15 verschiedenen Farben eingefärbt und gedruckt. Die Auflagen schwanken von Jahr zu Jahr zwischen 50 und 150 Exemplaren. Auf einigen sind die Porträts seiner Lieblingssänger wie John Lennon, Jimi Hendrix und Bob Dylan zu sehen. "Hauptsache Kultur" hat den 62-Jährigen in seiner Radierwerkstatt besucht. (Foto: pm)

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