Unfall mit zwei Toten nahe Lich

Polizei: Drogentest bei Verursacher positiv

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Lich(tb/pm). Zwei Tote und drei Verletzte - so die Bilanz des schweren Unfalls am Nachmittag des 28. September auf der B 457, zwischen den Abfahrten Nieder-Bessingen und Birklar. Bei den Opfern handelt es sich um einen 84-jährigen Hungener und dessen 49-jährige Tochter. Laut Polizeiangaben war ein 40-jähriger Gießener mit seinem Kia auf die Gegenfahrbahn geraten, hatte dort zunächst einen Pkw touchiert, um dann mit zwei weiteren entgegenkommenden Autos zusammenzuprallen. Wie die Polizei auf GAZ-Nachfrage wenige Tage später bereits bestätigt hatte, war der Unfallverursacher, selbst schwer verletzt, nicht (mehr) im Besitz eines Führerscheins. Die Akten wiesen eine Fahrerlaubnissperre aus, auch sei er "polizeilich bekannt".

In der Folge liefen die Ermittlungen zur Unfallursache. Im Fokus dürfte dabei die Frage gestanden haben, warum der Kia-Fahrer auf die Gegenfahrbahn geriet. So hatten die Beamten im Auto ein Handy sichergestellt, galt es somit zu klären, ob der Fahrer abgelenkt war. Wie die Polizeipressestelle gestern nun auf Anfrage der Gießener Allgemeinen Zeitung erklärte, habe die Datenauswertung diesen Verdacht ausgeräumt. Positiv sei dagegen der Drogentest ausgefallen.

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