55 Plus-Aktiv im "Dorf der Brücken"

Der Juni-Ausflug von 55 Plus-Aktiv der katholischen Pfarrgemeinde St. Paulus und St. Andreas Lich/Hungen führte nach Amönau, dem Bilderbuchdorf mit elf Brücken nördlich von Marburg. Elke Graf hatte die Fahrt organisiert und bezog sich dabei auf einen Zeitungsartikel aus dem Jahre 2004, in dem berichtet wurde, dass Amönau der hessische Vorschlag für den Europäischen Dorferneuerungspreis 2004 sei. Es war eines der Dörfer, das diesen Preis erhalten hat. In der Laudatio hieß es: "Vorbildlich ist Amönau aber auch hinsichtlich der Revitalisierung von wertvoller Bausubstanz, der Arbeitsplatzschaffung und der erreichten sozialen und funktionalen Vielfalt".

Der Juni-Ausflug von 55 Plus-Aktiv der katholischen Pfarrgemeinde St. Paulus und St. Andreas Lich/Hungen führte nach Amönau, dem Bilderbuchdorf mit elf Brücken nördlich von Marburg. Elke Graf hatte die Fahrt organisiert und bezog sich dabei auf einen Zeitungsartikel aus dem Jahre 2004, in dem berichtet wurde, dass Amönau der hessische Vorschlag für den Europäischen Dorferneuerungspreis 2004 sei. Es war eines der Dörfer, das diesen Preis erhalten hat. In der Laudatio hieß es: "Vorbildlich ist Amönau aber auch hinsichtlich der Revitalisierung von wertvoller Bausubstanz, der Arbeitsplatzschaffung und der erreichten sozialen und funktionalen Vielfalt".

In Amönau wurden die Aktiven von Kurt Muth, dem Vorsitzenden des Heimatvereins erwartet, der in diesem 841-Seelen-Ort fest verwurzelt ist. Das wichtigste Ereignis in jedem Jahr sei der Rapunzelmarkt, der zum zehnten Male stattfinde, sagte Muth, der auch Marktmeister ist. Er rechne wieder mit etwa 130 Marktbeschickern und drei bis vier Musikgruppen. Das Eintrittsgeld von 2,50 Euro werde wieder für Projekte des Dorfes verwendet.

Muth führte seine Gäste auf eine Anhöhe, den Aussichtspunkt mit Linde und Bank, und zeigte das Dorf sowie die Einbettung in die am Rothaargebirge liegende Landschaft. 2008 sei Amönau eintausend Jahre alt geworden. Das Dorferneuerungsprogramm von 1991 bis 2000 habe viel gebracht. Muth führte die Gruppe über die Brücken zu den Sehenswürdigkeiten "Deutsches Eck" (dem Zusammenfluss von Asphe und Dreisbach), der alten Wehrkirche aus dem 16. Jahrhundert, dem Rapunzelhäuschen und dem romanischen Gartenhäuschen.

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