Zurzeit wird hier gewerkelt, normalerweise geben sich in der Paradieskapelle jährlich zwischen 20 und 30 Paare das Jawort. FOTO: TB
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Zurzeit wird hier gewerkelt, normalerweise geben sich in der Paradieskapelle jährlich zwischen 20 und 30 Paare das Jawort. FOTO: TB

Das "Paradies" ist eine Baustelle

  • Thomas Brückner
    vonThomas Brückner
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Lich(tb). Kloster Arnsburg liegt im Sonnenschein, schon seit Tagen - beste Bedingungen also für die Handwerker, die das schiefergedeckte Dach der Paradieskapelle reparieren. Wie Dr. Angela Stender, Öffentlichkeitsbeauftragte der Dekanate-AG Grünberg, Hungen und Kirchberg, auf Anfrage sagte, besitze das Dekanat Hungen ein Nutzungsrecht fürs "Paradies", wie der Volksmund die einstige Vorhalle der Klosterkirche nennt. In dem historischen Gebäude mit seinem Spitzbogenfries und der Skulptur "Christus am Lebensbaum" des Bildhauers Józef Sekowski über dem schlichten Blockaltar finden diverse kirchliche Veranstaltungen statt. Auch feiert die evangelische Gemeinde Eberstadt/Kloster Arnsburg hier musikalische Vesper-Gottesdienste.

Im "Paradies" geben sich zudem jedes Jahr zwischen 20 und 30 Paare das Jawort. Die Kapelle wie die Klosteranlage in Gänze sind Eigentum des Laubacher Grafenhauses. Auf dessen Budget gehen somit auch die Kosten für die Unterhaltung des "Paradieses".

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