Offener Treff: Blasini sucht das Gespräch

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Lich (pm) Im "Schluck Specht", im "Wiener Altstadt-Café" und in der Kinokneipe "Statt Gießen" hatte der parteilose Bürgermeisterkandidat Peter Blasini zu drei offenen Bürgersprechstunden eingeladen. "Zuhören ist oft viel wichtiger als selber reden. Deshalb möchte ich im Wahlkampf, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht nur mich kennen lernen, sondern dass ich vor allen Dingen die Sorgen und Nöte, aber auch Ideen und Wünsche der Licher im direkten Gespräch erfahren kann. Ich möchte aus erster Hand wissen, was die Bürger unserer Stadt bewegt", begründete Blasini dieses direkte Dialogformat. Die ersten drei Termine seien auf gute Resonanz gestoßen.

Die Verkehrssituation, die Situation des Schlossparks, ein weiterer Bahnhaltepunkt und der Ausbau der Infrastruktur waren Themen, die die Bürger bewegten. An erster Stelle stand aber der Bau des Logistikzentrums "Langsdorfer Höhe". "Viele befürchten eine große Veränderung für die Stadt und lehnen den Bau ab", schreibt Blasini in einer Pressemitteilung. Aber es gebe auch Stimmen, die die Ansiedlung befürworten und in ihr eine Chance für die Ansiedlung von Arbeitsplätzen sehen. Blasini betont, dass die Diskussion mittlerweile emotional so "hochgepusht" sei und so viele verschiedene Informationen und Gerüchte im Umlauf seien, dass er erst die Bürgerinformation der Stadt am 28. August abwarten möchte, um dann klar Stellung zu beziehen. Jetzt vorzupreschen, um Wählerstimmen zu fangen, halte er nicht für gut. Rechtzeitige Transparenz halte er grundsätzlich für wichtig. Das gelte auch für die auf dem Höhlerberg geplanten Windkraftanlagen. Ein weiteres Thema war die Regelung der Straßenausbaubeiträge. Laut Blasini sollte in Verbindung mit der anstehenden Reform der Grundsteuer eine praxistaugliche Lösung gefunden werden. Er findet, dass die Kosten auf die Gemeinschaft umgelegt werden sollten. Wer in den letzten Jahren bereits bezahlt hat, sollte allerdings entlastet werden. Das Format "Treffe Peter Blasini" soll in den kommenden Wochen in den Stadtteilen und dann erneut in der Kernstadt fortgesetzt werden.

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