Nach zehn Jahren übergibt Joachim Toran (r.) den Vorsitz an Hans-Jürgen Bierau. FOTO: LA
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Nach zehn Jahren übergibt Joachim Toran (r.) den Vorsitz an Hans-Jürgen Bierau. FOTO: LA

Neuer Kapitän an der Spitze der Shanty-Crew

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Lich/Fernwald(la). Die Neuwahl des Vorstandes stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Shanty-Crew Lich im Vereinsheim des Lahnfunkhilfsdienstes in Steinbach. Joachim Toran, der über zehn Jahre die Geschicke der Shanty-Crew Lich leitete und dafür im Januar den Ehrenbrief des Landes Hessen erhielt, kandierte nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden.

Einhellig wurde Hans-Jürgen Bierau zum Nachfolger gewählt. Stellvertreter ist Günter de Voss. Klaus-Peter Rinker bleibt Zahlmeister, Michael Lederer Organisationsleiter. Neuer Schriftführer ist Joachim Toran, der auf Antrag der Mitglieder zum Ehrenvorsitzenden der Shanty-Crew ernannt wurde. Als Beisitzer gehören Annemarie Berghoff, Beate Wolf, Hans-Joachim Ludewig, Bernd Schlosser und Klaus-Peter Held dem erweiterten Vorstand an.

In seinem Rückblick verwies Toran auf die vielen Auftritte und erinnerte unter anderem an die musikalische Teilnahme an den Matjestagen in Emden und dem Übungswochenende mit Konzert auf dem Kniebis im Haus Gießen.

Neben den vielen Auftritten, die die Kassenlage der Crew stabilisierten, habe man auch wieder die Seenotretter mit beachtlichen Spenden unterstützt. Der scheidende Vorsitzende bedankte sich besonders bei den Vorstandmitgliedern für die gute Unterstützung in den zurückliegenden Jahren. Besonders dankte er Doris Lederer, die aus dem Vorstand ausgeschieden ist und die für ihre aktive Mitarbeit ein besonderes Präsent erhielt. Man habe ihm seine Amtszeit überwiegend leicht gemacht.

Organisationsleiter Michael Lederer, der wesentliche Vorarbeit besonders bei den Fahrten und den Auftritten leistete, wies auf die erfreuliche Teilnahme der Sänger bei allen Veranstaltungen hin. Neben Auftritten bei Geburtstagen und Jubiläen von Vereinen im gesamten oberhessischen Raum sei man auch wieder caritativ im Johannesstift in Gießen und dem AWO-Seniorenheim in Nidderau-Windecken aktiv gewesen. Die Seenot- retter habe man wieder musikalisch im Seltersweg in Gießen unterstützt. Eine sehr gute Resonanz fanden die Auftritte im Schlosspark Laubach und beim Seniorennachmittag der Gemeinde Reiskirchen.

Wegen des Coronavirus könne man keine konkreten Aussagen zu Auftritten treffen, hoffe aber, dass der geplante Segeltörn ab Föhr und das musikalische Wochenende auf dem Kniebis möglich sind.

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