Neue Obstbäume für Ober-Bessingen

  • vonPatrick Dehnhardt
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Lich(pad). Luther soll einmal den Satz gesagt haben: "Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen". Vermutlich hat das der Reformator so nie gesagt - aber die Grundeinstellung ist nicht schlecht. Einen Weltuntergang erwartet man in Ober-Bessingen zwar nicht - trotzdem war es nun Zeit, neue Apfelbäume zu setzen.

Der Obst- und Gartenbauverein hatte dafür alte Hochstammsorten, etwa die Ananasrenette, die Biesterfelder Renete, Prinz Albrecht von Preußen sowie die Neuzüchtung Karneval ausgesucht.

Mit den jungen Bäumen werden Lücken auf den Streuobstwiesen geschlossen, erklärte Carl-Albert Götz. "Aufgrund der letzten viel zu trockenen Jahre sind einige Obstbäume eingegangen."

Beim Graben der Löcher im teils steinigen Boden half nun die Firma Zeutzheim. Die Stadt Lich stellte die Bäume inklusive Pfosten und dem notwendigen Wühlmausschutz - ohne diesen hätten die Neupflanzungen nur für die Wühlmäuse einen Weihnachtsschmaus gebracht, während im Frühling wieder nichts gegrünt.

Nun hofft der Obst- und Gartenbauverein, der sich im Auftrag der Stadt Lich um die Streuobstbestände kümmert, dass im kommenden Frühjahr die Bäume erste grüne Blätter tragen.

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