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Die Notfallseelsorger für den Landkreis Gießen sprechen im Gottesdienst über die Kraftquellen für ihren ehrenamtlichen Dienst.

"Mein Tröster ist schon da"

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Lich (pm). Beim Gottesdienst des evangelischen Dekanats Hungen zum Pfingstfest in der Stiftsruine von Kloster Arnsburg war viel von Trost und Beistand die Rede. Fachkraft für Trost und Beistand ist nicht nur der Heilige Geist, dessen Feiertag das Pfingstfest ist. Auch Notfallseelsorger sind Fachkräfte für Trost und Beistand. Sie gestalteten den Freiluft-Gottesdienst am Pfingstmontag.

"Der du Tröster wirst genannt" war das Thema des Gottesdienstes, den rund 120 Menschen aus dem Dekanat und umliegenden Kirchengemeinden besuchten. Sie wurden von Dekanin Barbara Alt begrüßt. Jesus habe nach seinem Abschied seinen Jüngern den Heiligen Geist als Tröster gesandt, so der Kirchberger Hans-Theo Daum, Leiter der Notfallseelsorge im Kreis Gießen, in seiner Predigt. Dass ihr ehrenamtlicher Dienst ohne eine starke Kraftquelle nicht möglich ist, wurde in den Beiträgen von Claudia Mertinat, Horst Briegel und Birgit Hofmann deutlich. Claudia Mertinat etwa hilft auf dem Weg zum Einsatzort die Gewissheit: "Mein Tröster ist schon da, bevor ich ankomme".

Pfarrerin und Notfallseelsorgerin Martina Belzer (Wohnbach) dankte dem Posaunenchor Langd unter Leitung von Rouven Fritzius und Dekanatskantorin Beatrix Pauli für die musikalische Begleitung sowie Dekanats-Verwaltungsfachkraft Marlies Schmied für die organisatorische Unterstützung.

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