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"Langsdorfer Höhe"

Logistikzentrum in Lich: Entscheidung wird verschoben

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Die Entscheidung über den umstrittenen Bebauungsplan für das Industriegebiet Langsdorfer Höhe wird nicht mehr vor dem ersten Durchgang der Bürgermeisterwahl am 15. September fallen. Das hat der Ältestenrat des Parlaments am Donnerstagabend entschieden.

Die Entscheidung über den umstrittenen Bebauungsplan für das Industriegebiet Langsdorfer Höhe wird nicht mehr vor dem ersten Durchgang der Bürgermeisterwahl am 15. September fallen. Der Ältestenrat hat am Donnerstagabend beschlossen, die Abstimmung über den Satzungsbeschluss um zwei Wochen zu verschieben. Sie soll nun nicht in der regulären Parlamentssitzung am 11. September stattfinden, sondern in einer Sondersitzung am 25. September. Zwei Tage zuvor, am 23. September, wird auch der Bauausschuss gesondert über das Thema beraten.

Grund für die Verschiebung ist laut Stadtverordnetenvorsteher Hans-Ludwig Ensle die knappe Zeit. Im Rahmen der Offenlage des Bebauungsplanes, die letzte Woche endete, seien so viele Anregungen und Einwände eingegangen, dass sie vom beauftragten Planungsbüro nicht bis zum regulären Sitzungstermin abgearbeitet werden können. "Das muss sorgfältig gemacht werden", sagt Ensle.

Der Bebauungsplan, Grundlage für die geplante Ansiedlung eines Logistikzentrums mit 19 Meter hoher Halle, ist höchst umstritten. Mehr als 2000 Unterschriften wurden in den vergangenen Wochen gegen das Projekt gesammelt. Kritisch gesehen werden u. a. die Ausmaße der Halle, die Verkehrsbelastung und die Versiegelung einer gut 20 Hektar großen Fläche. Wegen des großen Informationsbedarfs hat Ensle für Mittwoch, den 28. August, zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Sie findet in der Volkshalle in Langsdorf statt und beginnt um 19 Uhr.

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