+
Flotte Lieder präsentieren die Schüler im Musical.

Lieder mit Botschaft

  • schließen

Lich (kjg). Mit großem Erfolg, viel Beifall und Zugaberufen wurde am Donnerstag-vormittag das Musical "Felicitas Kunterbunt" von Wolfgang Goldstein sowie Axel und Patrick Schulze unter der Leitung von Christiane Schwarz für über 300 Kinder aus Schule und Vorschule der Erich Kästner-Schule (EKS) in der Aula aufgeführt.

70 Kinder des zweiten bis vierten Schuljahres spielten das etwa 70 Minuten lange Stück mit Bravour und ohne erkennbare Patzer. Die Kinder waren mit Begeisterung und Disziplin bei der Sache, und ihre Freude konnte man an ihren Gesichtern ablesen. Eine tolle Leistung, wie auch Schulleiter Jürgen Vesely befand, der sowohl die Zuschauer als auch die Akteure für ihre Disziplin lobte. Über eine Stunde spielen, Auswendiggelerntes behalten und vortragen, das sei großartig, sagte er.

Bis eine neue Mitbewohnerin, Felicitas, auftaucht, wohnen Puppen und Kuscheltiere friedlich in einer Spielzeugtruhe. Felicitas (Jette Drewes/Lia Schmidt) wird ausgegrenzt, weil sie bunt, schrill und eine Fremde ist. Ihre Versuche, Freunde zu finden, scheitern. Da versperrt der Zauberer Rabador (Jonah Müller) die Truhe mit einem Zauberschloss und die Puppen und Kuscheltiere können nicht mehr in ihr Zuhause, ihre Truhe, zurück. Felicitas und Franz Findig, der Dektektiv, (Matilda Solan/Adriana Huf) machen sich auf einer Reise durch die Welt auf die Suche nach dem Schlüssel und entdecken am Ende, dass sie den Schlüssel, den sie gesucht haben, die ganze Zeit in ihren Händen halten. Sie erkennen, dass gemeinsames Handeln und ehrliche Freundschaft zum Ziel führen.

Die flotten, für Kinder gemachten Lieder enthielten Botschaften, die zu den Themen der Zeit passen. Es begann mit "Wenn du wieder irgendwo die Neue bist", ging weiter mit "Ich möchte kein Eisbär mehr sein" und endete mit "Wir sind alle Kinder dieser Welt". Der Solist sang: "Wohin du kommst, wohin du gehst, wo du geboren bist und lebst, wie lang du bleiben darfst auf dieser Welt." Mit "Wir sind alle Kinder dieser Welt" endete die Zugabe. Am Donnerstagabend gab es eine weitere Vorstellung für die Eltern der Kinder.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare