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Die Gegner des geplanten Logistikzentrums in Lich haben teilweise Recht bekommen. 

Langsdorfer Höhe

Lich: Teilweiser Erfolg für Gegner des geplanten Logistikzentrums Langsdorfer Höhe

Das Verwaltungsgericht Gießen hat den Gegnern des geplanten Logistikzentrums Langsdorfer Höhe teilweise Recht gegeben. Das hat Konsequenzen. 

Lich - Das ist ein Paukenschlag: Die Stadt Lich muss die Bauarbeiten auf der Gewerbefläche Langsdorfer Höhe sofort beenden beziehungsweise untersagen. Das besagt ein Beschluss des Verwaltungsgerichts Gießen. Der Verein "Bürger für ein lebenswertes Lich" hatte am Montag einen entsprechenden Eilantrag beim Verwaltungsgericht gestellt. Hintergrund ist die für den Mittwochabend anstehende Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung, einen Formfehler im Kaufvertrag zu berichtigen. 

Lich: Gegner des geplanten Logistikzentrums feiern Teilerfolg

Beim Verwaltungsgericht Gießen heißt es nun: "Die 8. Kammer des Verwaltungsgerichts Gießen hat mit Beschluss vom heutigen Tage, der den Beteiligten soeben bekanntgegeben wurde, der Stadt Lich im Wege einstweiliger Anordnung untersagt, vor Einreichung eines Bürgerbegehrens gegen den Verkauf der Gewerbefläche 'Langsdorfer Höhe' an die Firma Dietz Logistik GmbH, längstens bis zum 31. Dezember 2019, Maßnahmen zu treffen, die die Vereinbarung eines Nachtrages zum Kaufvertrag vom 26. September 2018 mit der Verlängerung der Frist für einen Bedingungseintritt herbeiführen. Zudem hat das Verwaltungsgericht der Stadt Lich aufgegeben, die Bauarbeiten auf der Gewerbefläche 'Langsdorfer Höhe' zu untersagen, zu beenden und vor Ablauf der vorgenannten Frist wieder aufzunehmen."

Lich: Gegner des geplanten Logistikzentrums wollen kleinteiligere Bebauung

Das Rechtsschutzgesuch der Antragsteller ist damit teilweise erfolgreich, teilte ein Gerichtssprecher mit. Die Unterstützer bereiten ein Bürgerbegehren vor, das den Verkauf des Geländes Langsdorfer Höhe in Lich an die Firma Dietz Logistik GmbH verhindern und stattdessen einen Verkauf an etwaige Interessenten für eine kleinteiligere Erschließung ermöglichen soll. 

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