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Der Radweg von Lich nach Birklar ist fertig. Ortsvorsteher Sebastian Schäfer, Bürgermeister Bernd Klein und Bauleiter Konstantin März von Eurovia zerschneiden das Band und geben die Fahrt frei.

Letztes Teilstück fertig

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Lich (kjg). Der neue Radweg von Lich nach Birklar wurde am Dienstag in Birklar an der Neuen Licher Pforte durch Bürgermeister Bernd Klein, den Ortsbeirat von Birklar, Magistratsmitglieder, Stadtverordnete und Mitarbeiter der Stadt, des Bauunternehmens Eurovia, der HS-Ingenieure und des Amtes für Bodenmanagement offiziell eröffnet. Dieses Teilstück von 1560 Meter Länge neben der Kreisstraße 166 von der Hungener Straße in Lich bis Birklar schließt die letzte Lücke im Radwegenetz, das die Ortsteile untereinander und mit der Kernstadt verbindet.

Bürgermeister Klein zeigte sich sehr zufrieden mit dem zeitlichen Ablauf und lobte neben den Planern und dem Bauunternehmen auch die Mitarbeiter der eigenen Verwaltung. Der Radweg sei nicht nur früher fertig geworden als vorgesehen, auch die geplanten Kosten seien eingehalten worden.

Für ihn sei es wichtig, dass das Projekt, für das bereits im Jahr 2011 Fördermittel beantragt worden seien, trotz der Probleme beim Grunderwerb und einem Teilflurbereinigungsverfahren noch vor dem Ende seiner Amtszeit als Bürgermeister habe fertiggestellt werden können, sagte Klein. In Lich könne man jetzt mit dem Rad in alle Ortsteilen fahren und auch untereinander von Ortsteil zu Ortsteil.

Der neue Radweg ist aber nicht nur ein Gewinn für die Radfahrer, sondern auch für die Fußgänger. So berichtete der Birklarer Ortsvorsteher Sebastian Schäfer, dass auf der Kreisstraße häufig mit Taschen bepackte Fußgänger unterwegs seien, die im Einkaufszentrum an der Hungener Straße ihre Einkäufe tätigen. Man könne froh sein, dass bisher nichts passiert sei, denn auf der in der Kurve unübersichtlichen Straße werde "ein strammes Tempo" gefahren.

4500 Tonnen Schotter

Die Baukosten betragen 815 000 Euro, davon musste die Stadt 357 300 Euro Eigenmittel einsetzen - auch für den Landkauf. Der Zuschuss des Landes beträgt 457 700 Euro, erläuterte Klein.

Daniel Seipp von den HS-Ingenieuren Linden lieferte bei der Freigabe weitere Daten. So seien für den 2,5 Meter breiten Radweg 4200 Meter Asphalt und 4500 Tonnen Schotter verbaut sowie 4000 Kubikmeter Erde bewegt worden.

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