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Jetzt geht’s los: An der Neuen Licher Pforte fällt der Startschuss für die rund 815 000 Euro teure Baumaßnahme.

Letzter Licher Lückenschluss

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Lich (kjg). Symbolischer erster Spatenstich für den neuen Radweg zwischen Lich und Birklar: An der Neuen Licher Pforte wurde am Dienstag durch Bürgermeister Bernd Klein, Erste Stadträtin Barbara Kröger, Magistratsmitglieder, Stadtverordnete und Mitarbeiter des Bauunternehmens Eurovia mit der Baumaßnahme begonnen. Dieses 1560 Meter lange Teilstück neben der Kreisstraße K 166 zwischen der Hungener Straße in Lich bis nach Birklar schließt die letzte Lücke im vorbildlichen Licher Radwegenetz, dass die Stadtteile untereinander und mit der Kernstadt verbindet.

Der neue Radweg wird nicht nur ein Gewinn für die Radfahrer, sondern auch für die Fußgänger. So berichtete der Birklarer Ortsvorsteher Sebastian Schäfer, dass auf der Kreisstraße häufig mit Taschen bepackte Fußgänger unterwegs seien, die im Einkaufszentrum an der Hungener Straße in Lich ihre Geschäfte tätigen. Man könne froh sein, dass bisher nichts passiert sei, denn auf der in der Kurve unübersichtlichen Straße werde ein strammes Tempo gefahren.

Fertigstellung bis Ende 2019

"Was lange währt, wird endlich gut", freute sich Bürgermeister Klein, dass es nun endlich losgeht. Diese "Baustelle" begleite ihn von allen Licher Projekten am längsten. 2008 habe die FDP den Antrag gestellt, einen Radweg zwischen Lich und Birklar zu bauen. Der Plan der Stadt, diesen in Verbindung mit dem Limesradweg und bei einer höheren Förderung bauen zu lassen, ging nicht auf. 2010 wurde das Planungsbüro Kolmer & Fischer nach der Bewilligung durch das Stadtparlament mit der Planung beauftragt. Der erste Antrag an das Land bezüglich Fördermitteln wurde 2011 gestellt und das Teilflurbereinigungsverfahren eingeleitet, um den notwendigen Grund zu erwerben. Nachdem ein Landwirt dagegen geklagt hatte, war zunächst Stillstand, bis der Zuwendungsbescheid 2018 vorlag.

Die Baukosten betragen etwa 815 000 Euro, davon muss die Stadt 357 300 Euro Eigenmittel (auch für Landkauf) einsetzen. Der Zuschuss beträgt 457 700 Euro. Der Radweg werde 2,5 Meter breit, damit auch landwirtschaftliche Fahrzeuge dort fahren können, erläuterte Klein. Ende 2019 soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein. Er hoffe, dass der Radweg stark genutzt werde, so Klein.

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