Letzte Hürde genommen

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Lich(pm). Nachdem die Stadtverordnetenversammlung Ende September den Bebauungsplan für das Neubaugebiet "Im Kirchboden - Teil II" als Satzung beschlossen und dem Entwurf des städtebaulichen Vertrages zugestimmt hat, konnte dieser nun im Rathaus unterzeichnet werden. Im Wesentlichen regelt dieser städtebauliche Vertrag, welche Verpflichtungen im Hinblick auf naturschutzrechtliche Maßnahmen sowie auf die Durchführung von Erschließungsmaßnahmen auf den Investor übertragen werden.

Am Rande der Unterzeichnung des Vertrages ging Bürgermeister Dr. Julian Neubert auf die gute Zusammenarbeit mit der Projektentwicklungsgesellschaft Muschenheim ein, vertreten durch Christian Maruschka und Udo Lück. "Vom Aufstellungsbeschluss bis zum Satzungsbeschluss des Bebauungsplans gab es eine sehr enge und konstruktive Zusammenarbeit.

Baubeginn 2022

Auf diese Weise konnten viele städtebauliche Fragen gemeinsam mit den städtischen Gremien und den Bürgern geklärt und im städtebaulichen Vertrag geregelt werden", erklärt der Rathauschef. So wurde beispielsweise auf Bitten des Ortsbeirates ein Weg, der eine schnellstmögliche Erreichbarkeit des Dorfzentrums gewährleisten soll, in den Vertrag aufgenommen, oder auch der Endausbau der Straße im Zuge der Erschließungsarbeiten.

Das geplante Neubaugebiet umfasst 34 Grundstücke, die eine Größe zwischen 417 und 815 Quadratmeter aufweisen. Bereits jetzt seien bei dem Investor zahlreiche Reservierungen für Baugrundstücke eingegangen. Die Attraktivität des Neubaugebiets könne auf den Ort selbst sowie auf die gute Anbindung an die Bundesautobahnen A 45 und A 5 zurückgeführt werden, schreibt Neubert. Für junge Familien und Pendler biete Muschenheim unglaublich viel.

Bevor mit den Erschließungsarbeiten begonnen werden kann, müssen die Planungen erarbeitet und mit der Stadt Lich sowie den Fachbehörden abgestimmt werden. Weiterhin ist die Durchführung einer vorlaufenden Kompensationsmaßnahme für die Feldlerche notwendig. Auch dies geschehe in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Lich und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises, berichtet der Bürgermeister.

Mit den Erschließungsarbeiten soll im Herbst 2021 begonnen werden. Nach etwa zehn Monaten Bauzeit sollen sie abgeschlossen sein. Ausschließlich regionale Unternehmen werden mit der Erschließung beauftragt. Mit der Bebauung kann voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2022 begonnen werden.

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