"Letzte-Hilfe-Kurs" in Lich

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Lich(pm). Das Oberhessische Diakoniezentrum hatte vor Kurzem zum "Letzte-Hilfe-Kurs" in den Räumlichkeiten des Bürgerhauses in Lich eingeladen. Die Teilnehmer konnten dabei erfahren, was sie für ihre Angehörigen auf deren letztem Weg tun können.

In der kostenlosen Veranstaltung ging es inhaltlich um Grundlagen und Basiswissen der Sterbebegleitung. Der Kurs richtete sich an alle, die sich über das Thema Sterben, Tod und Palliativversorgung informieren wollten, aber auch die Hemmschwellen, sich Sterbenden zuzuwenden, abbauen wollten. Damit wollte man den Menschen Mut machen, ihre Nächsten zu Hause zu begleiten.

Die Inhalte waren in vier Themenblöcke unterteilt: Karin Studnitz sprach über "Sterben ist ein Teil des Lebens". Um Vorsorge ging es bei Petra Wagner, Mitarbeiterin des Ambulanten Hospizdienstes. Wie man Leiden lindern kann, besprach Studnitz, die Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes. Das vierte Modul trug den Titel "Abschied nehmen vom Leben".

Die Resonanz der Teilnehmer war durchweg positiv, heißt es in einer Pressemitteilung. Besonders der rege Austausch in der Pause habe gezeigt, wie groß der Bedarf an praxisbezogenen Ratschlägen und Informationen zu konkreten Handlungsmöglichkeiten ist. Daher soll es weitere Kurse geben, wenn die Pandemielage dies wieder zulässt.

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