"Letzte Hilfe": Anmeldungen bis 6. März erbeten

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Lich(pm). Wer einem anderen Menschen am Lebensende ein Begleiter sein will, der kämpft häufig mit eigenen Ängsten und Unsicherheiten. Fast jeder hat schon einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert. Man lernt die wichtigsten Handgriffe, um im Notfall Leben zu retten. Was aber ist, wenn jemand so krank ist, dass es keine Rettung mehr gibt? Man müsste Menschen auch in "Letzter Hilfe" fürs Lebensende schulen, dachte sich der Schleswiger Palliativarzt Georg Bollig und entwickelte ein Konzept: Letzte-Hilfe-Kurse.

Hier lernen die Teilnehmer, Leiden zu lindern und Sterbenden beizustehen, was Angehörige am Sterbebett tun und lassen sollten. Mit dem Basiswissen aus den "Letzte Hilfe"-Kursen sollen mehr Menschen den Mut haben, ihre Angehörigen zu Hause zu betreuen. Die Inhalte eines solchen Kurses sind in vier Themenblöcke à 45 Minuten aufgeteilt, werden aber am Stück vermittelt: Sterben ist ein Teil des Lebens; Vorsorgen und Entscheiden; Leiden lindern; Abschied nehmen vom Leben.

Das Oberhessische Diakoniezentrum bietet aufgrund einer sehr großen Anzahl an Anmeldungen im Herbst 2019 erneut einen solchen Kurs an. Dieser findet am Samstag, 14. März, von 15 bis 19 Uhr in der Sport- und Kulturhalle in Lich-Muschenheim statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen bis 6. März bei Hospizdienstkoordinatorin Studnitz, Tel. 0 64 05/8 27-6 94 oder 01 74/2 41 02 86, oder E-Mail an hospiz dienst@oberhess-diakonie.de.

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