Klimaschutzmanager für Lich

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Lich(pm). Die Stadt Lich hat sich auf den Weg gemacht, Potenziale des kommunalen Klimaschutzes voll auszuschöpfen. Ein wichtiger Schritt wurde nun durch den Beschluss der städtischen Gremien gegangen, die Stelle eines Klimaschutzmanagers in der Licher Stadtverwaltung einzurichten.

Dessen Aufgabe wird es sein, alle mit dem Thema Klimaschutz verbundenen Aufgabenfelder in der Verwaltung zu bündeln und zu bearbeiten sowie neue Aufgabenfelder zu identifizieren. So sieht der Maßnahmenplan neben einem klimafreundlichen Verwaltungsmanagement unter anderem die Erarbeitung eines umweltpädagogischen Konzeptes, die Schaffung und die Weiterentwicklung von Wärmenetzen sowie wertvolle Beratungsleistungen für die Bürger und heimische Gewerbetreibende vor. "Flankiert wird die Umsetzung dieses Maßnahmenplans von Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung - sowohl bei der Beratung von Maßnahmen als auch bei deren Umsetzung und bei einer möglichen Wertschöpfung - sowie von einer Fördermittelakquise im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes, wie sie bisher nicht möglich war", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Es gibt Fördermittel

"Ich freue mich, dass wir diesen Schritt gegangen sind. Es ist ein erster wichtiger Meilenstein hin zu einer kommunalen Klimapolitik aus einem Guss", kommentiert Bürgermeister Dr. Neubert den Beschluss der städtischen Gremien, der auf seine Initiative zurückgeht. "Wir haben durch diesen Beschluss nun die Möglichkeit, über den Landkreis als Klimaschutzkommune an Fördermittel und Unterstützungsleistungen ranzukommen, die andernorts verwehrt bleiben", bemerkt Neubert mit Blick auf die guten Förderbedingungen: 65 Prozent der Personalstelle werden für einen Förderzeitraum von drei Jahren vom Bund übernommen. Die Antragsstellung erfolgt über den Klimaschutzmanager des Landkreises, Björn Kühnl.

Für die Antragsstellung kann auf das Klimaschutzkurzkonzept zurückgegriffen werden, das der Landkreis Gießen zur Verfügung stellt und einen Geldwert von 50 000 bis 60 000 Euro aufweist.

Die neue Position, die in den Stellenplan aufgenommen wurde, soll ab 1. Januar 2021 besetzt werden.

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