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Kleinen Unterschied erklärt

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Zum 70. Geburtstag des Gesangvereins Liedertafel 1947 Trais-Horloff warteten die Vereinsmitglieder am Samstag mit einem ganz besonderen Konzert auf. Dabei trat der Verein selbst jedoch in den Hintergrund und überließ dem 43-köpfigen Musikzug Muschenheim die Bühne: Lange hat der Verein überlegt, was er anlässlich des 70-Jährigen Vereinsjubiläums veranstalten könnte. Doch für ein großes Konzert zum Jubiläum fehlte dem Verein die Helfer. Da kamen zwei Vorstandsmitgliedern eine Idee: »Ein Konzert mit dem Musikzug Muschenheim könnte es sein«. Mit dem Konzert wollte man vor allem eins erreichen: »Den Besuchern und Mitgliedern des Vereins eine Freude machen«, erklärte die Vereinsvorsitzende Doris Rusche. Gesagt getan – und schon stand der Musikzug in der Trais-Horloffer Mehrzweckhalle.

Zum 70. Geburtstag des Gesangvereins Liedertafel 1947 Trais-Horloff warteten die Vereinsmitglieder am Samstag mit einem ganz besonderen Konzert auf. Dabei trat der Verein selbst jedoch in den Hintergrund und überließ dem 43-köpfigen Musikzug Muschenheim die Bühne: Lange hat der Verein überlegt, was er anlässlich des 70-Jährigen Vereinsjubiläums veranstalten könnte. Doch für ein großes Konzert zum Jubiläum fehlte dem Verein die Helfer. Da kamen zwei Vorstandsmitgliedern eine Idee: »Ein Konzert mit dem Musikzug Muschenheim könnte es sein«. Mit dem Konzert wollte man vor allem eins erreichen: »Den Besuchern und Mitgliedern des Vereins eine Freude machen«, erklärte die Vereinsvorsitzende Doris Rusche. Gesagt getan – und schon stand der Musikzug in der Trais-Horloffer Mehrzweckhalle.

Das war zugleich eine Premiere, denn hier spielte der Musikzug noch nie. Und dafür hatte Moderator Harald Metzger wie üblich auch eine Anekdote parat: »Wenn es auch nicht unser erster Auftritt hier in Trais-Horloff ist«, erklärte er während des Konzerts. »Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere hier an den Festzug in Trais-Horloff 1997 – die hervorragende Zugnummer 40, das waren wir«.

Auf dem Konzertprogramm stand das Thema »Männersachen und Frauengeschichten«, wie immer unter der Leitung von Dirigent Stephan Geiger. Der kleine Unterschied zwischen Mann und Frau, musikalisch umgesetzt. Da blieben natürlich einige Informationen rund um die Geschlechter nicht aus: Denn was bedeutet es beispielsweise für einen Mann, dass seine Frau nach einer Studie rund 24 Stunden pro Jahr in ihrer Handtasche herumsucht? »Umgerechnet sind das 16 WM-Übertragungen«, erklärte Metzger weiter. Und natürlich stieg man dann auch gleich mit einem »echten Mann« ins Programm ein: Das Titellied des Films »Ben Hur« rollte gewissermaßen durch den Saal, und dessen Darsteller Charlton Heston war eine besondere Erwähnung wert: »Im Film spielt er Ben Hur. Gutaussehend, mutig, keine Gefahr scheuend – eben wie wir Männer so sind«, erklärte Metzger.

Willi Schneider von Anfang an dabei

Musikalisch umgesetzt wurde das Thema vor allem durch die Verwendung von Film-Musik: Vom bereits genannten »Ben Hur« bis »Superman« und »>Die glorreichen Sieben« sowie von »Miss Marple« über »Mary Poppins« bis zur »Kaiserin Sissi«. Natürlich immer garniert mit Anekdoten Metzgers: Denn wohl die wenigsten Besucher des Konzerts wussten zuvor, dass Mary Poppins in der australischen Heimatstadt ihrer Erfinderin als Ampelmännchen im Einsatz ist.

Etwas abseits des Konzerts gab es natürlich auch noch von Seiten des Jubiläums-Vereins einige Mitglieder auszuzeichnen. Die Vorsitzende Doris Rusche und die 2. Vorsitzende Michaela Fay ehrten folgende Vereinsmitglieder für ihre langjährige Treue: Seit 70 Jahren und damit von Anfang an ist Willi Schneider Vereinsmitglied. Das Konzert konnte er leider gesundheitsbedingt nicht besuchen. Seit 60 Jahren gehören Elfriede Auer, Emmi Erb, Käthe Finkernagel und Hannelore Jänicke zu den Vereinsmitgliedern. Margarete Rühl, Wolfgang Schreiber und Margot Lechner wurden für ihre 50-Jährige Treue zu Ehrenmitgliedern ernannt. Seit 40 Jahren sind Peter Schindler, Claudia Adolf, Karlheinz Rusche und Ilse Nagel bei der »Liedertafel« dabei, und seit 25 Jahren gehören Jörg Rudolf, Kai Rusche und dazu.

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