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Tiefe Schlaglöcher, zerbrochene Fahrbahnränder und zahlreiche Spurrillen "zieren" die Kreisstraße 149 zwischen Nonnenroth und Langsdorf.

Kein Geld für Sanierung da

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Lich/Hungen (pad). Die Kreisstraße 149 verbindet Langsdorf, Nieder-Bessingen und Nonnenroth. Während der Abschnitt zwischen Nonnenroth und Nieder-Bessingen nach intensivem Einsatz der Nonnenröther mit Unterschriftensammlungen und mehr bereits vor einigen Jahren saniert wurde und die Fahrzeuge hier über eine glatte Fahrbahn rollen, kommt das böse Erwachen, wenn man an der Kreuzung in Richtung Langsdorf abbiegt: Tiefe Schlaglöcher, zerbrochene Fahrbahnränder und zahlreiche Spurrillen schütteln die Fahrer und Passagiere durch. Die Warnschilder vor Straßenschäden sind hier mittlerweile nicht mehr provisorisch aufgebaut, sondern fest betoniert. Das wird auch dieses Jahr noch so bleiben.

Neue Prioritätenliste angekündigt

Wie die Pressestelle des Landkreis Gießen auf Nachfrage dieser Zeitung mitteilte, war die Kreisstraße zwar 2019 zur Sanierung vorgesehen. "Die Kostenermittlungen haben aber ergeben, dass die bereitgestellten Mittel in diesem Jahr nicht ausreichten", teilt der Landkreis mit. "Baudezernentin und Erste Kreisbeigeordnete Dr. Christiane Schmahl möchte daher die Sanierung dieser Straße im Haushalt 2020 vorsehen." Dann soll jedoch die komplette Strecke saniert werden. Bis dahin kontrolliere die Straßenmeisterei intensiv. Für die ebenfalls in die Jahre gekommene Kreisstraße 147 zwischen Nonnenroth und Villingen gibt es hingegen noch keinen Termin für eine Sanierung. "Die K 147 zwischen Nonnenroth und Villingen ist nach der Priorisierung nicht in den vordringlichen Bedarf gekommen", schreibt Pressesprecher Dirk Wingender. Jedoch solle noch im Laufe dieses Jahres eine neue Prioritätenliste aufgestellt werden.

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