in der Eberstädter Ortsdurchfahrt. Der Hauptkanal ist defekt und muss erneuert werden. Die Bauarbeiten inklusive Vollsperrung dauern bis Ende des Jahres. FOTO: TI
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in der Eberstädter Ortsdurchfahrt. Der Hauptkanal ist defekt und muss erneuert werden. Die Bauarbeiten inklusive Vollsperrung dauern bis Ende des Jahres. FOTO: TI

Kein Durchkommen

  • vonChristina Jung
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Lich(ti). Ein Wagen fährt die Arnsburger Straße in Eberstadt entlang. Kurz vor der Einmündung Münzenberger Straße kommt er zum Stehen. Eine Absperrschranke -- versehen mit den Hinweisschildern "Durchfahrt verboten", "Anlieger frei bis Baustelle" - blockiert einen Teil der Fahrbahn. Ein paar Meter weiter klafft ein riesiges Loch in der Straße, das mit weiteren Absperrungen gesichert ist. Bauarbeiter haben großes Gerät aufgefahren und sind dabei, Rohre auszutauschen. Der Hauptkanal in diesem Bereich ist defekt und muss erneuert werden.

Vergangene Woche haben die Arbeiten begonnen, die derzeit den Kreuzungsbereich Arnsburger Straße/Münzenberger Straße betreffen. In den kommenden Wochen wird sich die beauftragte Firma etappenweise bis zur Kirchstraße vorarbeiten und den Kanal auf einer Länge von rund 210 Metern erneuern.

"Die Straße wird in der Kanaltrasse geöffnet, der Kanal ausgetauscht und wieder verschlossen", erklärt Bauamtsleiter Marco Römer. "Und bei der Gelegenheit wird die reparaturanfällige Pflasterfläche gegen Asphalt getauscht." Rund drei Monate sind dafür veranschlagt. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

In dieser Zeit ist die Arnsburger Straße in besagtem Bereich voll gesperrt. Die Anwohner können aber so lange wie möglich auf ihre Grundstücke fahren, erläutert Römer. Einschränkungen gibt es auch für den Busverkehr: Seitens der Buslinien FB-52, GI-62, GI-63 und 377 kann die Haltestelle Arnsburger Straße nicht und die Haltestelle Pfaffenhof nur einseitig (Wartehäuschen) bedient werden.

Die Kosten für die Maßnahmen beziffert der Bauamtsleiter auf 470 000 Euro. Finanziert werden sie über die Etats von Stadtwerken (Kanalhauptleitung) und Stadt (Oberfläche). Wenn notwendig, werden auch die Hausanschlüsse erneuert. In diesem Fall allerdings müssen die Anwohner zahlen. "Straßenbeiträge dagegen fallen keine an, da es sich lediglich um Reparaturarbeiten handelt", so Römer.

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