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Die Jungjäger nach dem "Jägerschlag".

"Jägerschlag" für den Nachwuchs

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Lich/Gießen (pm). Der Jagdverein "Hubertus" Gießen und Umgebung hatte auch in diesem Jahr den alten Brauch des "Jägerschlags" wiederum zum Anlass genommen, im Anschluss an die traditionelle Hubertus-Messe in Arnsburg (die GAZ berichtete) den diesjährigen Waidmanns-Nachwuchs auszuzeichnen. "Hubertus"-Vorsitzender Dieter Mackenrodt wies darauf hin, dass Jägerprüfung und Jagdschein noch kein Garant für Waidgerechtigkeit seien. Erst die seelische und sittliche Reife gäben das Recht zum Führen einer Waffe.

Mackenrodt forderte die Jungjäger auf, nach jedem jagdlichen Tun und Wirken sich einen Spiegel vorzuhalten. Das Ablegen der Jägerprüfung nach einem Jahr theoretischer und praktischer Ausbildung sei erst einem "Gesellenbrief" gleichzustellen. Meister werden sie erst mit Erfahrung und Praxis in ihren Revieren. Der Jägerschlag wird mit einem Hirschfänger durch drei Schläge auf die Schulter ausgeführt.

Mackenrodt sowie Ausbildungsleiter Jürgen John mit Ehefrau Martina nahmen den Jägerschlag vor und überreichten die Jägerbriefe. Aus dem Verbreitungsgebiet dieser Zeitung kommen die Jungjäger Timo Bechthold, Moritz Sebastian Göttges (beide Wettenberg), Janika Breithaupt, Jonas Höller, Lars Christopher Jung, Alexander Opitz, Simon Schwalb, Andreas Trakle, Franziska Behrens (alle Gießen), Lukas Gerlach (Biebertal), Pascal Hermer, Lorenz Krämer (beide Lollar), Birgit Kegel (Staufenberg), Michael Magel (Mücke), Friedrich Johannes Müller (Grünberg), Tim Oschmann (Lich), Gerold Pfeiffer (Fernwald), Dimitri Schamrin (Linden), Marc Stibbe (Pohlheim) und Jan Marc Weide (Reiskirchen).

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