Musik der Nachbarn neu interpretiert: Das ist das Motto von "Levantewind". FOTO: CON
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Musik der Nachbarn neu interpretiert: Das ist das Motto von "Levantewind". FOTO: CON

Ein Hauch von Fernweh

  • vonConstantin Hoppe
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Lich(con). Ein Hauch von Fernweh wehte am Samstag durch das Licher Kulturzentrum Bezalel-Synagoge: Dort stand die Gruppe "Levantewind" im Rahmen der Kulturreihe "Sommermusikwelten" auf der Bühne. Es war das letzte von vier eindrucksvollen Konzerten.

"Man merkt, dass der Wunsch nach solchen Angeboten groß ist", bilanzierte dann auch Peter Damm vom Veranstalter "künstLich".

Auf die Besucher wartete am Samstag eine breite musikalische Bandbreite - mal traurig-melancholisch, mal heiter und lebensfroh. Die fünf Musiker sagen selbst von sich: "Wir spielen die Musik der Menschen, die an den warmen Meeren des Südens leben." Von Batumi in Aserbaidschan im Osten des Schwarzen Meeres bis Casablanca in Marokko, von jemenistischen Aden am Indischen Ozean bis Bordeaux am Atlantik. Und so ganz nebenbei machten sie auch noch einen musikalischen Abstecher nach Südamerika. Denn eines sei ihnen besonders wichtig: Sie wollen die Musik der Nachbarn aufgreifen und sie auf eigene Weise spielen. So entsteht eine ganz eigene Mischung aus orientalischen Harmonien, Klezmer, hypnotischen Rhythmen und Melodien voller Freude und Trauer.

Ihren Namen hat die Gruppe dabei vom Levantewind übernommen, der warm und erfrischend zugleich durch die mediterrane Welt weht.

Von der Bühne gelassen wurden die Musiker am Samstag erst nach drei Zugaben - einer mehr, als sie eigentlich vorbereitet hatten. "Ihr könnt euer Programm auch gerne noch einmal komplett so spielen", schallte es aus dem Publikum, als sich die Gruppe eigentlich gerade verabschieden wollte.

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