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Heike Fay

"Das Gesicht" der Stadt

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Lich (con). Heike Fay hat in ihrem Arbeitsleben vier Jahrzehnte Licher Stadtgeschichte und -politk quasi aus erster Hand miterlebt: Am Donnerstagvormittag wurde die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung für 40 Dienstjahre ausgezeichnet - in dieser Zeit war sie der Stadt Lich immer treu geblieben. Zum Jubiläum gratulierten die Erste Stadträtin Barbara Kröger, der Fachbereichsleiter Frank Arnold und für den Personalrat Marco Römer.

1979 begann Heike Fay ihre Ausbildung als Verwaltungsangestellte in der Stadtverwaltung; sie wurde im Anschluss direkt in eine Festanstellung übernommen. Die ersten Jahre absolvierte sie in der Finanzabteilung - auch wenn ihr diese Aufgabe gar nicht so sehr lag: "Alles, was mit Menschen zu tun hat, ist genau das Richtige für mich", erklärt die heute 57-Jährige, und: "In der Finanzabteilung ist das leider nicht so sehr gegeben".

Ab 1989 war sie als Halbtagskraft im Einwohnermelde- und Ordnungsamt beschäftigt. Nach der Teilnahme an Seminaren und der Prüfung zur Standesbeamtin wurde sie 1999 zur Standesbeamtin ernannt - eine Position, die sie bis 2012 ausfüllte. Zudem saß sie von 2004 bis Januar 2011 in Vollzeitbeschäftigung im Vorzimmer des Bürgermeisters; sie war hier sowohl unter Verwaltungschef Ludwig Seiboldt (†) tätig und arbeitete dann für dessen Nachfolger Bernd Klein. "In dieser Position waren Sie mir ein wichtiger Anker", unterstrich Stadträtin Barbara Kröger und merkte an: "Als ich 2007 als Erste Stadträtin für den schwer erkrankten Bürgermeister einspringen musste, hatte ich fast gar keine Erfahrungen mit den Aufgaben - da hat mir Heike Fay sehr viel geholfen". Seit 2011 geht die Jubilarin nun einer anderen Aufgabe nach, in der sie bereits viele Licher kennengelernt haben: Als Vollzeitkraft im Bürgerbüro.

Gute Führungsqualitäten gefragt

Gibt es etwas, dass sich Heike Fay für den künftigen Bürgermeister wünscht? Dieser wird nach Konrad Hannes, Ludwig Seiboldt und Bernd Klein der vierte Amtsinhaber, dem sie in ihrem Berufsleben unterstellt sein wird. "Viele sagen, jemand sollte sympathisch sein. Das ist mir nicht so wichtig, der Chef ist eben der Chef", sagt sie. "Das wichtigste ist, dass er gute Führungsqualitäten mitbringt. Das Amt des Bürgermeisters muss ihm einfach liegen". (Foto: con)

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