Gemeinsamer Haushalt ab 2022

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Lich(pm). Das zukünftige evangelische Dekanat "Gießener Land" kann voraussichtlich im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2021 seine Arbeit am im September beschlossenen Verwaltungssitz in Grünberg aufnehmen. Über den Baufortschritt im Grünberger Schwedendorf berichtetete in der Video-Synode der drei evangelischen Dekanate Grünberg, Hungen und Kirchberg der Grünberger Dekan Heide.

Er leitet den Bauausschuss, der gegenwärtig die Aufteilung und Gestaltung der Räumlichkeiten plant. Norbert Heide kündigte an, dass die Referentin für gesellschaftliche Verantwortung und Bildung der Dekanate, Doris Wirkner, mit dem Bauträger das Gespräch über die ökologische Optimierung des Gebäudes suchen werde.

Dekanin Alt verabschiedet

Ein wichtiger Aspekt bei der Fusion der drei Dekanate ist die Zusammenführung der Finanzen. Aus der Arbeit des damit befassten Finanzausschusses berichtete Marlies Schmied aus Hungen. Im nächsten Jahr werden die Dekanate noch getrennte Haushalte haben, der Haushalt 2022 wird gemeinsam geplant.

Als letzte Arbeitsgruppe für die Fusion konstituiert sich die Arbeitsgruppe "Erwachsenenbildung" Ende November. Wirkner informierte die Synodalen darüber, dass ihr erster Themenschwerpunkt die Frauenarbeit im zukünftigen Dekanat sein werde. Bei der Tagung im September war bereits die kirchenmusikalische Konzeption für das neue Dekanat vorgestellt worden. Die Vorstände der drei Dekanate haben dieser Konzeption mittlerweile zugestimmt; die Synode schloss sich ihrem Votum an.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihre Arbeitsfelder kamen in den Jahresberichten der Referentin für Gesellschaftliche Verantwortung und Bildung, Doris Wirkner, Ökumenepfarrer Bernd Apel und der Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Dr. Angela Stender, zur Sprache. Sie hob vor allem die Kreativität hervor, mit der neue digitale und analoge Formen der Verkündigung gefunden worden seien. Bei insgesamt 130 digitalen Angeboten zwischen März und Juli hat Stender rund 20 000 Zugriffe gezählt. "Das sind fast ein Drittel der Kirchenmitglieder in den drei Dekanaten.

Die erste digitale Synode war gleichzeitig die letzte Synodaltagung für die Hungener Dekanin Barbara Alt. Sie geht zum Jahresende in Pension. Präses Michael Knoll verabschiedete sie mit einem Blumenstrauß. Das war möglich, weil sich beide im Licher Gemeindehaus befanden.

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