"Die Elefantenfüße" traten als Gastgeber außer Konkurrenz auf. FOTO: NAB
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"Die Elefantenfüße" traten als Gastgeber außer Konkurrenz auf. FOTO: NAB

Gelungener Zirkus im großen Zelt

  • Nastasja Akchour-Becker
    vonNastasja Akchour-Becker
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Lich(nab). Weit mehr als 1000 Besucher und eine grandiose Show in einem riesigen Zelt - zum Jubiläum hat sich das Muschenheimer Männerballett "Die Elefantenfüße" etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Und das Beste: Endlich fand das legendäre Männerballetttanzturnier wieder zu Hause in Muschenheim statt. Dass es einmal solche Ausmaße annimmt, hatte vor elf Jahren niemand gedacht.

Enormer Aufwand

Für das Mega-Event am Freitag haben die tatkräftigen Männer und Frauen eine beachtliche logistische Leistung vollbracht: Schon Tage vorher bauten sie auf dem alten Sportplatz neben der Sport- und Kulturhalle in Muschenheim ein 9000-Quadratmeter-Zelt mit Bühne auf, Fußboden, Heizung und Umkleidebereich inklusive. So hatten diesmal alle Besucher Platz und mussten nicht wie in den vergangenen Jahren vor der Halle beziehungsweise dem Licher Bürgerhaus stehen bleiben.

Auf der Bühne legten am Freitag "die Elefantenfüße" als Gastgeber - außer Konkurrenz - los und entführten mit akrobatischen Meisterleistungen in den Zirkus Barnum, getreu dem Motto "The Greatest Showman".

Den Tanzwettbewerb machten dann elf Männerballettgruppen unter sich aus. Alle waren dem kritischen Blick der Jury mit Lea Merscher, Marie Barth, Ulrike Herr, Tanja Breitbach, Dominic Patyk und Karl Georg Opper ausgesetzt. Sie bewerteten die Tänze nach Kriterien wie Choreografie, Schwierigkeit der Schritte, Bühnenbild und Kostüme, Synchronität, Musikauswahl und nicht zuletzt Spaßfaktor. Am Ende entschieden "die Blankenaier Ematze" aus Blankenau mit "No woman, no cry" das Turnier für sich. Ihnen folgte die "Bärengarde" Nieder-Wöllstadt mit "Der mit dem Bär tanzt - Entscheidung am wilden Fluss" auf Platz zwei und "Schiss Lameng" aus Garbenheim mit "Hände weg vom Zauberbuch" auf Platz drei. Die weiteren Platzierungen: "Steife Froschschenkel" Freienseen mit "Nochmal drei Wünsche frei" (4), "Magic Nonames" aus Ossenheim mit "Aladin" (5), "das XXL Männerballett" aus Wetterfeld mit "WWF - Wetterfelder Wrestling Federation" (6), "die HoinkDippe Dancer" aus Grüningen mit "Zigeuner im All" (7), "die Tanzfreunde Dorf-Güll" mit "Alles außer irdisch" (8), "die Rörremer Dorfdäncer" aus Rodheim-Bieber mit "Nightmare on schinkenstreet" (9), "die Captains feat. Rüdiger" aus Griedel mit "Rüdi Rakete auf dem Weg zum Bierplaneten" (10) und "das BAL-Ballett aus Leidenschaft" aus Grünberg mit "Von Schwarz zu Weiß" als Schlusslicht.

Doch die Bühne war natürlich nicht ausschließlich in Männerhand. Elvira "Die Präsi" Geiger moderierte die Show, unterstützt von der Animateuse Gunar Geitel. In den Pausen traten Mädelstanzgruppen auf: "die HCV-Funkengarde" aus Heuchelheim, "Girls Go Wild" aus Langsdorf und "Smash" aus Gambach. Da machte selbst der Licher Bürgermeister eine gute Figur beim Stagediving. Ein gelungener Zirkus.

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