Tierschutzpräsident Thomas Schröder hat sichtlich Freude an den Waschbären.
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Tierschutzpräsident Thomas Schröder hat sichtlich Freude an den Waschbären.

"Für Tiere ein Paradies"

  • vonred Redaktion
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Lich (jjs). Während freche Waschbären gerade auf ihm herumtollen, muss Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzverbundes, herzhaft lachen, so viel Spaß hat er daran. Er war am Montag zu Gast beim Tierschutzverein "TierfreundLich". Der Verein ist einer der wenigen bundesweit, der sich neben Haus- und Heimtieren wie Hunden, Katzen oder Meerschweinchen auch um hilfsbedürftige Wildtiere kümmert - wobei die Palette vom kleinen Spatz über Füchse, Rehe und Waschbären bis zum Wildschwein reicht, berichtete Vorstandsmitglied Dr. Cornelia Konrad. Eine ausführliche und sorgsame Pflege sei den Tieren auf dem halben Hektar großen Vereinsgelände sowie in 20 privaten Pflegestellen gewiss. Aufgezogen werden Fuchswelpen und Marderbabys ebenso wie Eichhörnchen, Frischlinge, alle möglichen Piepmätze und natürlich jede Menge Katzenkinder.

Die Arbeit läuft ehrenamtlich und wird hauptsächlich durch Spenden finanziert. Da alleine die Kosten für die Wildtiere 20 000 Euro im Jahr betragen, ist jede Spende und Hilfe willkommen. Als Präsident Schröder verkündete, dass der deutsche Tierschutzverbund mit einer Finanzspritze von 2000 Euro aushilft, war die Freude bei den Licher Tierschützern dementsprechend groß.

Mit dieser finanziellen Unterstützung erhofft sich Cornelia Konrad ein Universalgehege für viele verschiedene Tierarten oder den Bau eines großen Hundeauslaufs. Nichts desto trotz sagte Schröder: "Für Tiere ist dieser Ort bereits ein Paradies".

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