Dekan Hans-Theo Daum (l.) und Pfarrer Martin Sahm mit (v.l.) Teresa Klingelhöfer-Mahasen, Claudia Hofmann, Bianca Radtke, Tanja Stein, Manfred Jäkel. FOTO: PM
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Dekan Hans-Theo Daum (l.) und Pfarrer Martin Sahm mit (v.l.) Teresa Klingelhöfer-Mahasen, Claudia Hofmann, Bianca Radtke, Tanja Stein, Manfred Jäkel. FOTO: PM

Fünf Neue in der Notfallseelsorge

  • vonred Redaktion
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Lich(pm). Wenn im jährlichen Blaulichtgottesdienst der Notfallseelsorge im Landkreis Gießen die neuen Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger eingeführt werden, sind normalerweise Vertreter von Polizei, Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Rettungsdiensten dabei. Aber nun blieb das Team der Notfallseelsorge in der Licher Sankt-Pauluskirche bei der Einführung von fünf neuen Kollegen Corona-bedingt unter sich. Die neuen Männer und Frauen in der Notfallseelsorge im Kreis sind: Claudia Hofmann, Manfred Jäkel, Teresa Klingelhöfer-Mahasen, Bianca Radtke und Tanja Stein.

Dekan Hans-Theo Daum als Leiter der Notfallseelsorge im Kreis bedauerte die Abwesenheit der Kollegen der anderen Dienste in diesem "kleinen Gottesdienst". Trotz der Beschränkungen habe man sich im Leitungsteam für diese Form entschieden, um den angemessenen feierlichen Rahmen für die Einführung der fünf Frauen und Männer zu schaffen. Sie nehmen nun "den kirchlichen Seelsorgeauftrag im Bereich von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wahr, in den Einsätzen die Geschädigten und ihre Angehörigen zu betreuen und als Kontaktpersonen Brücken zu schlagen zwischen den Geschädigten, der Kirche und den Rettungsorganisationen", sagte Pfarrer Daum.

Ab sofort übernehmen sie Rufbereitschaften und die seelsorgliche Begleitung von Betroffenen. Sie begleiten Angehörige nach Unglücksfällen oder überbringen Todesnachrichten gemeinsam mit der Polizei. Die Pfarrer Daum und Martin Sahm, der von katholischer Seite für die Notfallseelsorge im Landkreis beauftragt ist, sicherten den neuen Kollegen die Unterstützung ihrer Kirchen zu.

Daum dankte allen Mitgliedern der Notfallseelsorge für die gute Zusammenarbeit: "Ihr habt dieses Jahr wieder Außerordentliches geleistet, gerade unter diesen erschwerten Bedingungen. Tag und Nacht wart ihr einsatzbereit und habt Menschen in Krisensituationen begleitet und habt euch auch im Team gegenseitig unterstützt und gestärkt."

Die Einführung in den Dienst der Notfallseelsorge setzt eine qualifizierte Ausbildung voraus, die für Mitarbeiter im Haupt- und Nebenamt angeboten wird. Wer sich für die Teilnahme an einem Vorbereitungskurs interessiert, kann sich an Pfarrer Daum wenden. Er ist erreichbar unter Telefon 0 64 08/500 59 53 sowie per E-Mail an hanstheo.daum@t-online.de.

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