Julien Neubert legt den Amtseid als Bürgermeister von Lich ab, links Stadtverordnetenvorsteher Hans-Ludwig Ensle. FOTO: US
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Julien Neubert legt den Amtseid als Bürgermeister von Lich ab, links Stadtverordnetenvorsteher Hans-Ludwig Ensle. FOTO: US

Amtseinführung

Julien Neubert legt Amtseid als Bürgermeister von Lich ab

  • Ursula Sommerlad
    vonUrsula Sommerlad
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Am 29. September wurde er mit 58,95 Prozent der Stimmen zum neuen Bürgermeister von Lich gewählt. Nun legte Dr. Julien Neubert den Amtseid ab.

Er hat Respekt vor dem neuen Amt. Er weiß, dass große Herausforderungen auf ihn warten. Aber er blickt dem 16. Januar zuversichtlich entgegen. Dann wird Dr. Julien Neubert als Licher Bürgermeister die Nachfolge von Bernd Klein antreten. "Ich freue mich auf die Aufgabe", sagte er in einer Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in der Sport- und Kulturhalle Muschenheim. Dort legte der 32 Jahre alte Sozialdemokrat vor Stadtverordnetenvorsteher Hans-Ludwig Ensle den Amtseid ab. Erste Stadträtin Barbara Kröger überreichte ihm die Ernennungsurkunde. Neubert ist nach Konrad Hannes, Ludwig Seiboldt und Bernd Klein der vierte Bürgermeister der Großgemeinde Lich. Er konnte sich am 29. September in einer Stichwahl mit 58,95 Prozent gegen den CDU-Mann Christian Knoll durchsetzen.

Amtsantritt in schwieriger Zeit

Der Streit um das Logistikzentrum an der Langsdorfer Höhe hatte den Wahlkampf geprägt und Neubert weiß, dass er sein Amt in schwierigen Zeiten antritt. Doch er setzt auf die große Zahl der Menschen, die in Lich bereit seien, sich für die Gemeinschaft und die Zukunft der Stadt zu engagieren. "Als Bürgermeister möchte ich mich dafür einsetzen, dass wir unsere Ziele im Miteinander und gegenseitigem Respekt erarbeiten und erreichen", sagte Neubert, der anschließend die Glückwünsche aller im Stadtparlament vertretenen Fraktionen entgegennahm.

Einer allerdings fehlte in Muschenheim: der scheidende Bürgermeister Bernd Klein. Er hat nach den Anfeindungen der vergangenen Wochen auf eine öffentliche Verabschiedung verzichtet. Gleich mehrere Redner, allen voran Landrätin Anita Schneider, zollten ihm für seinen Einsatz und seine Leistungen Dank und Respekt.

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