Förderverein Muschenheim stellt sich neu auf

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Lich(moj). In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des 2012 gegründeten Gemeindefördervereins Muschenheim wurde ein neuer Vorstand gewählt. Die Amtsgeschäfte haben Reimund Marx (Vorsitzender), Ulrich Kadel (Schatzmeister) und Dr. Matthias Noethe (Schriftführer) übernommen.

In einer weiteren Mitgliederversammlung legte man jetzt die künftige Vorgehensweise fest. Die neu erstellte Satzung wird nach einigen Ergänzungen dem Amtsgericht Gießen zur Genehmigung weitergeleitet. Der Verein erhält den neuen Namen "Unsere Gemeindeschwestern Lich".

Elisabeth Sauerborn hat einen Werbeflyer erstellt, der zur Gewinnung neuer Mitglieder an verschiedenen Örtlichkeiten in der Stadt und den Ortsteilen ausliegt. Außerdem ist die Neugestaltung der Internetseite "unsere-gemeindeschwestern.de" in Arbeit. Dort können Interessierte die neue Satzung und einen Aufnahmeantrag aufrufen. Der Mitgliedsbeitrag wurde von 150 Euro auf 40 Euro jährlich reduziert. Hiermit wird eine Forderung der Kommune nach Öffnung und Erweiterung für weitere Mitglieder erfüllt.

Die Finanzierung der Aufgaben wird ebenfalls neu geordnet, denn die Stadt Lich hat vorsorglich ihren Beitrag von 15 000 Euro zum 31. Dezember 2020 gekündigt. Der Vorstand ist mit dem neuen Bürgermeister Dr. Julien Neubert im Gespräch, man geht von weiterer Unterstützung durch die Stadt aus. Außerdem hat Jochen Sauerborn zugesagt, dass er dem Gemeindeschwesterprojekt die gleiche Summe wie die Kommune gewähren wird. Die Forderung der Stadt, einen Funktionsträger als Vorstandsmitglied einzusetzen, wird man ebenfalls erfüllen. Zumal der dreiköpfige Vorstand bei der nächsten Mitgliederversammlung mit Beisitzern erweitert wird.

Der Vorstand wird Gespräche über eine Beteiligung mit den beiden Ortsteilen Nieder- und Ober-Bessingen führen. Bei erfolgreichen Verhandlungen wären alle Ortsteile ins Projekt eingebunden. Außerdem strebt der Vorstand eine Integration und die Beteiligung der Kernstadt an.

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