Spendenscheckübergabe mit (v. l.) Lotti Pastau, Maybritt Heuß, Gisela Müller, Wolfgang Pappe, Dagmar Schwarze-Fiedler, Christiane Rau und Annette Malkemus. FOTO: CON
+
Spendenscheckübergabe mit (v. l.) Lotti Pastau, Maybritt Heuß, Gisela Müller, Wolfgang Pappe, Dagmar Schwarze-Fiedler, Christiane Rau und Annette Malkemus. FOTO: CON

Finanzspritzen für Bibliothek und Bangladesch

  • vonConstantin Hoppe
    schließen

Lich(con). Für alte Schätze und neue Chancen: Durch den Verkauf des Licher Adventskalenders im Vorjahr kamen 4200 Euro zusammen - rund 1000 Exemplare konnten in der Vorweihnachtszeit veräußert werden. Die Summe wurde am Sonntag aufgeteilt und in der Marienstiftskirche an zwei Organisationen übergeben.

2100 Euro kamen der historischen Bibliothek in Lich zugute. Hier werden ganz besondere Schätze aufbewahrt: "Wir verwahren hier mehr als 600 gebundene Bücher die der entsprechenden Pflege bedürfen", erklärte Wolfgang Pappe vom Arbeitskreis Historische Bibliothek der Marienstiftskirche. "Für die Erhaltungsmaßnahmen ist mehr Geld notwendig, als man auf den ersten Blick sieht: Je nach Buch kostet die Restaurierung zwischen 300 und 3000 Euro". Das älteste Stück ist eine Handschrift aus dem 13. Jahrhundert.

Frauen profitieren

Die andere Hälfte des Erlöses geht an "NETZ". Die gemeinnützige Organisation unterstützt Familien in Bangladesch dabei, aus der Armut herauszukommen, und ermöglicht Frauen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Unter anderem werden auch Schulungen für Frauen angeboten und eine Vernetzung der Frauen im Land unterstützt, sodass sich diese zusammentun und ein Mitspracherecht einfordern können. "Mit dieser Spende können 27 Familien in Bangladesch eine Starthilfe bekommen", erklärte Dagmar Schwarze-Fiedler ("NETZ").

Auch 2020 gibt es einen Licher Adventskalender; der Erlös kommt einem guten Zweck zugute. Ab Mai wird sich der Arbeitskreis auf die Suche nach Ideen machen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare