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Mit Kamera und Netz geht es auf Schmetterlingssuche.

Exkursion zu den Tagfaltern

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Lich (pad). Der Anblick bunter Schmetterlinge gehört für viele zum Sommer einfach dazu. 25 Naturinteressierte folgten der Einladung zu einer Schmetterlingsexkursion der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) Arbeitskreis Gießen. Startpunkt für die Suche nach Tagschmetterlungen war in den "Sieben Bergen" bei Lich.

Auffallend bunt

Ausgerüstet mit Käschern und Beobachtungsgläsern gingen die Teilnehmer auf die Suche. Angeleitet wurden sie vom Schmetterlingsexperten und Biologen Ernst Brockmann. Tagfalter sind auffallend bunt. Im Kreis Gießen sind rund 60 Arten bekannt. Man erkennt sie an der Spitze ihrer Fühler, die keulenförmig verdickt sind. Viele Tagfalterarten klappen ihre Flügel über dem Körper zusammen, wenn sie nicht fliegen. Dabei sieht die Unterseite der Flügel komplett anders aus als die Oberseite, erklärte Brockmann. Zudem ließen sich vor kurzem geschlüpfte Falter gut an ihrer frischen Farbe erkennen. Die Schuppen, die allein für die Farbgebung verantwortlich sind, verblassen im Laufe des Falterlebens. Im Durchschnitt werden sie zwei bis drei Wochen alt.

In Lich entdeckte die Gruppe den Schornsteinfeger, das Große Ochsenauge und den Schachbrettfalter. Diese wurden selbstverständlich auch mit der Kamera verewigt. Naturfotograf Wolfgang Menges aus Lich zeigte den Exkursionsteilnehmern bei einem Stopp seine Schmetterlingsaufnahmen, die er seit vielen Jahren in der Gemarkung gemacht hat.

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