Endspurt am Breuerbergsweiher

  • schließen

Vor rund fünf Jahren begannen die Planungen für die beiden Baugebiete rund um die Licher Kirchhofsgasse. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich für das geplante Seniorenzentrum gestern Nachmittag ist man auf die Zielgerade eingebogen. Für Sommer 2018 ist die Fertigstellung vorgesehen. Dann wird in Lich ein ganz neues Quartier entstanden sein: mit einem neuen, großen Einkaufsmarkt, 32 seniorengerechten Wohnungen und 60 Parkplätzen in den Turmgärten sowie 44 Einfamilienhäusern, 36 barrierefreien Eigentumswohnungen und eben einem Pflegeheim am Breuerbergsweiher. Letzteres stand am Dienstag im Mittelpunkt. Bauträger und Betreiber stellten das Projekt vor.

Vor rund fünf Jahren begannen die Planungen für die beiden Baugebiete rund um die Licher Kirchhofsgasse. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich für das geplante Seniorenzentrum gestern Nachmittag ist man auf die Zielgerade eingebogen. Für Sommer 2018 ist die Fertigstellung vorgesehen. Dann wird in Lich ein ganz neues Quartier entstanden sein: mit einem neuen, großen Einkaufsmarkt, 32 seniorengerechten Wohnungen und 60 Parkplätzen in den Turmgärten sowie 44 Einfamilienhäusern, 36 barrierefreien Eigentumswohnungen und eben einem Pflegeheim am Breuerbergsweiher. Letzteres stand am Dienstag im Mittelpunkt. Bauträger und Betreiber stellten das Projekt vor.

90 Appartements auf drei Etagen

Auf drei Etagen sollen im kommenden Jahr 90 Einzelappartements entstehen, verteilt auf sechs Wohngruppen. Investitionskosten: rund 10 Millionen Euro. Es ist das erste von bis zu zehn Häusern, das die MENetatis GmbH mit Sitz in Bergheim bei Köln in Deutschland plant.

Es sei ihm ein großes Anliegen, sein Unternehmen "nicht in Form eines konzernartigen Gebildes zu führen", sondern kleiner, überschaubarer und vor allem "ganz nah dran am Menschen", erklärte der geschäftsführende Gesellschafter Mathias Neumayer. Er lege Wert darauf, die Privatsphäre und das aktive Leben der Bewohner inner- und außerhalb der Einrichtung so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Realisieren will Neumayer dies durch eine Öffnung des Hauses nach außen. Soll heißen: Regelmäßige Veranstaltungen, ein enger Kontakt zu Vereinen, Kindergärten, Schulen und Kirche sowie ein Restaurant für alle. Neumayer: "Wir wollen ein offenes Haus für Lich sein. Ein Seniorenzentrum in der Mitte der Gesellschaft."

Obwohl es die MENetatis GmbH erst seit 2016 gibt, bringt der Chef einiges an Erfahrung auf dem Gebiet mit. Unter seiner Leitung betrieb die AGO Unternehmensgruppe 14 Seniorenzentren und drei ambulante Pflegedienste in mehreren Bundesländern.

Die architektonische Ausgestaltung des Seniorenzentrums hat die HP&P Generalplanung GmbH in Gießen übernommen, die mittlerweile 80 Anlagen dieser Art realisiert hat. Für den Vertrieb zeichnet die Deutschland.Immobilien AG aus Hannover verantwortlich, welche die Appartements bereits für 25 Jahre an die MENetatits GmbH vermietet hat – mit Verlängerungsoption. Allerdings besteht auch für private Investoren die Möglichkeit, sich an dem Objekt zu beteiligen. Als Geldanlage sozusagen. Mindestens 150 000 Euro muss man für das knapp 50 Quadratmeter große und behindertengerechte Einbettzimmer mit Nasszelle auf den Tisch legen, hätte aber im eigenen Betreuungsfall ein direktes Zugriffsrecht.

Bürgermeister Bernd Klein bezeichnete das Seniorenzentrum als "wichtiges Projekt", weil der Bedarf an Pflegeplätzen auch im ländlichen Raum steige. Das in den vergangenen zwei Jahren rund um die Kirchhofsgasse entstandene Quartier sei eine "Bereicherung für die Stadt".

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare